10.09.2019 09:36 Uhr - 2. Bundesliga - PM Berlin, red

Spreefüxxe Berlin zeigen "ein anderes Gesicht als in der Vorwoche"

Mandy Reinarz wird von Berlins Abwehr gestopptMandy Reinarz wird von Berlins Abwehr gestoppt
Quelle: Lars Breitzke, HSV
Man blickte in glückliche Gesichter auf Seiten der Spreefüxxe Berlin. Nach dem doch ernüchternden Ausscheiden im Pokal vergangene Woche, zeigten die Berliner von Beginn an ein ganz anderes Gesicht und gewannen ihr Auswärtsspiel vor 651 Zuschauern gegen den Bundesligaaufsteiger HSV Solingen-Gräfrath 76 mit 30:27 (18:13).

Von Beginn an schienen die Spreefüxxe kein Zweifel aufkommen lassen wollen, wer heute als Sieger vom Platz gehen wollte. Die Hausherrinnen gingen zwar durch Rückraumspielerin Vanessa Brandt mit 1:0 in Führung, es sollte aber auch die einzige im gesamten Spielverlauf bleiben. Bereits nach 13 Minuten musste Trainerin Kerstin Reckenthäler beim Stand von 5:9 ihre erste Auszeit nehmen. Doch es sollte nichts Nützen, in der 22. Minute netzte Anais Gouveia erstmals zur sieben Tore Führung ein (9:16).

Die doppelte Unterzahl kurz vor der Pause sollte dazu führen, dass man mit einem 13:18 in die Pause ging und kurz nach Wiederanpfiff gezwungen war bereits nach 32 Minuten die Auszeit zu nehmen. Ein 5:0-Lauf der Solinger zum 15:18 machte das doch zu Beginn so einseitige Spiel wieder offen.

Bangen nach Blödorn-Verletzung




Enger sollte es bis zum Spielende aber nicht mehr werden. Näher als auf drei Tore kamen die Solinger an diesem Abend nicht mehr heran und so feierten die Spreefüxxe ihre ersten zwei Punkte in der Saison und damit einen gelungenen Start in die neue Spielzeit.

Einen Wermutstropfen gab es für die Spreefüxxe leider schon kurz nach Spielbeginn. Kapitänin Anna Blödorn musste bereits nach zwei Minuten verletzt ausgewechselt werden. Ob und wie lange sie nicht zur Verfügung stehen wird werden nähere Untersuchungen in dieser Woche zeigen.

Managerin Britta Lorenz war nach dem Spielende dennoch erst einmal erleichtert: "Ich bin sehr froh, dass das Team ein anderes Gesicht als in der Vorwoche gezeigt hat. Die Spielerinnen haben um jeden Ball gekämpft und haben nicht aufgegeben Druck auf die gegnerische Abwehr zu machen."

Am kommenden Wochenende steht für die Spreefüxxe das nächste Heimspiel an. Der TSV Nord Harrislee kommt mit einem 39:27 Auftaktsieg gegen den SV Werder Bremen im Rücken nach Berlin. Die Spreefüxxe erwartet also die nächste schwere Aufgabe.