05.09.2019 18:26 Uhr - 1. Bundesliga - PM Leverkusen, red

Svenja Huber im Interview: "Versuche, diese beiden Jahre hier richtig zu genießen"

Svenja HuberSvenja Huber
Quelle: Bayer Leverkusen
Am Wochenende geht es für die Werkselfen gleich so richtig los, denn die Mannschaft von Trainer Robert Nijdam startet im diesjährigen Europapokal gleich mit einer Doppelveranstaltung. Am Samstag um 19.00 Uhr spielen die Elfen in Bottrop und am Sonntag um 16.00 Uhr in der heimischen Ostermann Arena. Zuvor beantwortete Neuzugang Svenja Huber einige Fragen.

Svenja, wie fällt dein Zwischenfazit nach den ersten Wochen bei den Werkselfen aus?

Svenja Huber:
Durchweg absolut positiv. Das Team und das Umfeld haben mir den Einstieg in Leverkusen sehr erleichtert, aber nicht nur mir, sondern allen neuen Spielerinnen. Sportlich läuft es früh schon gut, fast zu gut. Mir selbst sieht man auf dem Spielfeld sicherlich an, wie viel Spaß ich wieder am Handball habe, und das ist für mich eigentlich das größte Geschenk. Ich bin dankbar, beim TSV Bayer 04 spielen zu dürfen und versuche, diese beiden Jahre hier richtig zu genießen.

Klingt, als hättest du dich früh in Leverkusen eingelebt?

Svenja Huber:
Ja, würde ich schon sagen, ich fühle mich hier sehr wohl. Ich wohne jetzt in Lev.-Opladen, gemeinsam in einem Haus mit Pia Adams. Von der Umgebung habe ich auch schon einiges gesehen.

Welche Unterschiede zwischen deinem neuen Verein und den Vorgängern hast du bislang ausgemacht?

Svenja Huber:
Auffällig ist, dass alle, also vom Umfeld und Trainer bis hin zur Mannschaft, mit extrem viel Herzblut bei der Sache sind. Genau das macht Leverkusen aus. Ansonsten vergleiche ich nicht gerne, da beispielsweise jeder Trainer nun mal seine eigene Philosophie hat. Jeder ist da komplett anders, das ist schwer zu bewerten.

Wie würdest du deinen augenblicklichen Zustand beschreiben?


Svenja Huber:
Körperlich bin ich derzeit topfit, keine Zipperlein zu beklagen. Und ich bin extrem motiviert, weil ich eben wieder viel Spaß habe. Ich würde sagen: Alles top!

Was traust du den Werkselfen in der anstehenden Saison 2019/20 zu?

Svenja Huber:
Mein Gefühl ist: Es kann einiges gehen, vorausgesetzt, wir bleiben weitestgehend vom Verletzungspech verschont. Um den Titel werden sicherlich Bietigheim und der Thüringer HC spielen, dahinter kommt von den Namen her Dortmund. Dann aber wird es in meiner Einschätzung bis zu Platz sieben richtig eng. Dort werden wir mitmischen.