27.08.2019 14:51 Uhr - 1. Bundesliga - PM HSG, red

HSG Blomberg-Lippe mit positivem Fazit nach Platz zwei beim Internationalen Robert Schumann Turnier

Steffen BirknerSteffen Birkner
Quelle: HSG Blomberg-Lippe
Spannender hätte das Wochenende beim 34. Internationalen Robert Schumann Turnier um das Oldenburger Wunderhorn nicht enden können. In einer hart umkämpften Begegnung zwischen der HSG Blomberg-Lippe und Ligakonkurrent Bayer Leverkusen konnte ein Sieger erst nach Siebenmeterwerfen ermittelt werden. Letztendlich bewiesen die Leverkusenerinnen die besseren Nerven, setzten sich mit 7:6 (20:20) durch und verteidigten somit erfolgreich den Titel.

Am ersten Turniertag hat die HSG Blomberg-Lippe mit zwei Siegen und einem Unentschieden gegen die HSG Bensheim/Auerbach den Halbfinaleinzug klar gemacht. "Die Ergebnisse haben zwar gestimmt, mit dem Zustandekommen bin ich jedoch nicht ganz einverstanden gewesen. Wir haben die Dinge, die wir vorher besprochen haben, nicht konsequent umgesetzt, einige Nachlässigkeiten in der Deckung gezeigt und auch im Angriff zu viele Chancen liegen gelassen. Am Ende des Tages haben wir aber, in einer sehr starken Gruppe, 5:1-Punkte geholt und können es nun im Halbfinale besser machen", so HSG Coach Steffen Birkner.

Im Halbfinale gegen den schwedischen Vizemeister H65 Höör legte die HSG eine starke Teamleistung an den Tag und ließ Höör zu keinem Zeitpunkt eine Chance. Bis zur Halbzeit musste das Torhüterinnen-Gespann um Anna Monz und Melanie Veith nur dreimal hinter sich greifen. Mit 17:10 (7:3) sicherte sich das Team ungefährdet das Finalticket.

Entsprechend glücklich präsentierte sich auch Birkner nach dem Spiel: "Wir haben all das umgesetzt, was gestern noch Entwicklungsfelder waren - haben die Räume gut zugeschoben, auch individuell besser verteidigt und sind deutlich besser in den Tempogegenstoß gekommen. In der Offensive haben wir uns zielstrebiger und geduldiger präsentiert. Das hat mir sehr gute gefallen."

Im Finale lauerte schließlich Titelverteidiger Bayer Leverkusen. Das Team von Trainer Robert Nijdam hatte sich zuvor im zweiten Halbfinale mit 17:14 gegen Bensheim/Auerbach durchgesetzt. Beide Teams bewiesen von der ersten Minute an, dass sie zurecht in das Finale vorgedrungen waren und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Zwar lag die HSG beim Seitenwechsel zur Halbzeit mit einem minimalen Vorsprung von einem Tor vorne, entscheidend absetzen konnte sich jedoch über den kompletten Spielverlauf keines der beiden Teams.

So kam es wie es kommen musste: Der Sieger wurde erst im Siebenmeterwerfen ermittelt. In diesem blieben die Leverkusenerinnen cool und verteidigten ihren Titel beim Wunderhorn-Turnier. Der Titel der besten Spielerin des Turniers ging an HSG-Spielmacherin Silje Brøns Petersen.

Kommende Woche präsentiert sich das Blomberger Bundesligateam dann zum ersten Mal dem heimischen Publikum. Am Freitag findet, im Anschluss an die Saisoneröffnung des Gesamtvereins, ab 19:30 Uhr ein Testspiel gegen den niederländischen Erstligisten Quintus Handbal statt. Am darauffolgenden Tag testen die Schützlinge von Steffen Birkner in der Sporthalle an der Ulmenallee um 16:30 Uhr gegen den Ligakonkurrenten Buxtehuder SV.