18.08.2019 11:19 Uhr - 2. Bundesliga - Denis Geger, SVW

Mit dezimiertem Kader: Werder Bremen mit zwei Testsiegen

Pia Döpke im Test gegen OytenPia Döpke im Test gegen Oyten
Quelle: WERDER.DE
Trotz Verletzungssorgen und dezimierten Kader feierten die Handballerinnen des SV Werder Bremen an diesem Wochenende zwei Siege: Im ersten Test am Freitag gastierten die Bremerinnen beim SFN Vechta. Gegen den Aufsteiger in die 3. Liga gab es einen ungefährdeten 38:24 Erfolg. Im zweiten Spiel gegen den TV Oyten hieß es am Ende 28:17.

Mit einem dezimierten Kader sind die Bremerinnen momentan in der Vorbereitung aktiv. Lena Thomas fehlt weiterhin mit einer Bänderverletzung aus der letzten Saison und nun fallen auch noch Denise Engelke und Laura Sposato aus.

"Denise hat sich im Training am Arm verletzt, hier müssen wir schauen wie wir die Belastung am besten steuern. Bei Laura sieht es hingegen nicht so gut aus, hier hat sich eine alte Meniskusverletzung wieder aufgetan", so Werder-Trainer Dominic Buttig und fügt an: "Die Ausfälle sind natürlich sehr ärgerlich, können uns aber auch im Laufe der Saison immer wieder treffen."

Bei Sposato gehen die Verantwortlichen von einer Ausfallzeit von mindestens acht Wochen aus. Außerdem fehlt aktuell noch Naomi Conze, welche die letzten Wochen mit der U17-Nationalmannschaft aktiv war und erst im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigt. Hinzu kommt, dass die Oberligamannschaft zurzeit im Trainingslager ist, sodass von dort auch keine Spielerin nachrücken kann.

Buttig: "Einen großen Schritt vorangekommen in den Testspielen"




Gegen Oyten präsentierten sich die Werder-Damen zum ersten Mal dem heimischen Publikum. Die Bremerinnen brauchten ein wenig um in die Partie zu kommen, konnten sich zur Pause aber eine 14:11-Führung erspielen. Im zweiten Durchgang standen die Grün-Weißen besser in der Deckung und nutzten die sich daraus bietenden Chancen im Tempogegenstoß. Am Ende setzte sich Werder mit 28:17 gegen den TV Oyten durch.

"Wir sind einen großen Schritt vorangekommen in den Testspielen, auch wenn man den Spielerinnen nun anmerkt, dass die Beine schwer werden", so Buttig nach dem Erfolg gegen Oyten. Immerhin standen die Bremerinnen vor dem Anpfiff gegen Oyten bereits seit 10 Uhr am Morgen in der Halle und absolvierten zwei Trainingseinheiten.

"Einige Spielerinnen mussten die letzten Testspiele durchspielen, das merkt man schon. Nichtsdestotrotz stand heute gegen Oyten vor allem die Defensive besser und wir konnten das Tempo hochhalten", freut sich Buttig über die Fortschritte in der Mannschaft.

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