17.08.2019 15:57 Uhr - EHF-Pokal - PM TSV, red

Leverkusen freut sich auf das Comeback auf internationaler Bühne

Renate WolfRenate Wolf
Quelle: Heinz Zaunbrecher
Letztmals betraten die Bundesliga-Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen im Februar 2015 die internationale Bühne. Der Deutsche Frauenhandball-Rekordmeister schied damals im bundesligainternen Duell gegen den Buxtehuder SV aus dem EHF-Cup aus und arbeitete seitdem intensiv am internationalen Comeback, das nun am Wochenende des 7./.8. September gefeiert wird.

"Meine Mannschaft und ich, wir freuen uns sehr darauf, denn die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb ist immer etwas besonderes", erklärt Werkselfen-Trainer Robert Nijdam. Auch bei Renate Wolf, Geschäftsführerin der Handballabteilung im TSV Bayer 04, ist die Vorfreude groß: "Das sind direkt zwei echte Highlights, was auch die Spielerinnen wissen, weshalb sie schon jetzt richtig heiß sind."

Wolf selbst war in 2015 beim letzten Euro-Gastspiel der Elfen als Trainerin noch mitten drin und weiß, wie sehr ein Auftritt im internationalen Geschäft zusätzlich motivieren kann. Wie bereits berichtet, werden Hin- und Rückspiel der ersten EHF-Cup-Runde gegen Zyperns Vertreter AC Latsia Nikosia als Paket am genannten Wochenende ausgetragen.

Das nominelle Auswärtsspiel findet am Sonntag, den 8. September, ab 16 Uhr in der heimischen Ostermann-Arena statt. Am Tag zuvor gastiert man mit dem nominellen Heimspiel in der 1.500 Zuschauer fassenden Dieter-Renz-Sporthalle zu Bottrop, der Heimatstadt von Elfen-Kapitänin Anna Seidel. Deren Stammverein DJK Adler 07 Bottrop hatte in Leverkusen für ein Benefizspiel angefragt, das dann im November oder Dezember hätte stattfinden sollen.

"Nun bot es sich an, ein größeres Event daraus zu machen", so der Bundesligist. "Zudem haben wir damit die Möglichkeit, etwas an diese Region zurückzugeben, in der stets gute Nachwuchsarbeit geleistet wird und die nun mal auch Anna hervorgebracht hat. Das ist eine Herzensangelegenheit für uns. Wir sind uns sicher, dass die Bottroper Vereinsverantwortlichen ein tolles Event auf die Beine stellen werden", so Renate Wolf. 21 Stunden später wollen die Werkselfen dann in der Ostermann-Arena an der Bismarckstraße beim Rückspiel den Einzug in die nächste Runde perfekt machen.

Allein schon der eventuelle nächste Gegner dürfte Motivation genug sein, ginge es dann doch gegen das ungarische Spitzenteam DVSC Schaeffler Debrecen, eine mit international sehr erfahrenen Spielerinnen gespicktes Team. "Zunächst einmal aber gilt die Konzentration dem Team aus Nikosia. Alle, die Mannschaft und das Umfeld, bereiteten sich mit viel Herzblut darauf vor. Wir wollen unbedingt dann im Oktober gegen Debrecen spielen und werden alles dafür tun", verspricht Renate Wolf.

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