13.08.2019 17:52 Uhr - 1. Bundesliga - PM SG, red

TuSsies Metzingen reisen zu Freundschaftsspiel nach Hornberg

Marlene ZapfMarlene Zapf
Quelle: Michael Schmidt
Am Sonntag den 18.08. kommt es in der Sporthalle in Hornberg im Schwarzwald zu einem besonderen Handball-Highlight. Denn niemand geringeres, als der Vorjahres-Drittplatzierte der Frauen- Handballbundesliga, die TuS Metzingen, wird seine Visitenkarten abgeben. Herausgefordert werden die TuSsies von einer verstärkten Damenmannschaft der SG Hornberg/Lauterbach/Triberg, darunter auch ehemalige Spielerinnen und befreundete Talente aus der Region. Trainer der Mannschaft wird der ehemalige Aufstiegscoach Daniel Hasemann sein.

Wieso ein deutsches Elite-Team ausgerechnet nach Hornberg kommt erklärt Abteilungsleiter Christian Kaspar: "Als ehemaliger Pressesprecher hat der gebürtiger Hornberger Joachim Zühlke den Kontakt aufgetan. Zudem ist er immer noch aktiver Handballer in der dritten Mannschaft der SG HLT. Zusammen mit ihm haben wir die Anfrage gestartet und uns sehr über die Zusage einer der besten Handballmannschaften in Deutschland gefreut. Wir wollen mit diesem Event viele Weggefährten der SG zusammenbringen und den Zuschauern einen Einblick in die höchste Liga im deutschen Frauenhandball bieten."

Die Metzinger erleben in diesem Sommer einen Umbruch. Nach der Saison gingen die TUSSIES und Trainer Andre Fuhr getrennte Wege. Auf Fuhr folgte schließlich Edina Rott. Die ehemalige ungarische Nationalspielerin und Frau von TuS Manager Ferenc Rott führte zuletzt die zweite Mannschaft bis in Liga drei und agierte zuletzt als Co-Trainerin des Bundesligateams.

Mit Shenia Minevskaja, Julia Behnke und Isabell Roch verließen unter anderem drei Nationalspielerinnen den Verein. Verstärkt hat man sich zum größten Teil mit jungen, aber hochtalentierten Spielerinnen. Darunter auch Laetita Quist von der SG Kappelwindeck/Steinbach, die vom europäischen Handballverband aktuell unter den Top 20, der talentiertesten internationalen Handballerinnen geführt wird. Mit Marlene Zapf und Maren Weigel stehen weiterhin zwei deutsche Nationalspielerinnen im Kader. Hinzu kommen weitere Nationalspielerinnen unter anderem aus den Niederlanden, Polen und Serbien.