13.08.2019 10:57 Uhr - 2. Bundesliga - PM Mainz 05, red

Thomas Zeitz: "Müssen noch an unserer Stabilität arbeiten"

Alicia SoffelAlicia Soffel
Quelle: Ralf Bilo - Mainz 05
Wenn der 3. Platz im Vorjahr ein gutes Omen für den Ausgang der letzten Runde gewesen sein sollte, haben die Meenzer Dynamites auch am vergangenen Wochenende mit der Wiederholung auf dem stark besetzten Domstadt-Cup einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

"Ich bin mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden. Ich habe vorher schon gesagt, dass es eine erste Standort-Bestimmung wird, und diese Herausforderung haben wir angenommen und ordentlich gelöst", so Trainer Thomas Zeitz.

"Mit den Spielen gegen Blomberg und Bensheim bin ich sehr zufrieden, wenn gleich uns beide Teams doch noch einiges voraushaben. Das Spiel gegen einen sehr guten Gegner aus Rödertal war auch okay, zeigte aber wie vor allem das Spiel gegen Lintfort, dass wir noch an unserer Stabilität arbeiten müssen", ergänzte der Coach.

Nach vier Spielen über jeweils 40 Minuten standen die Mainzerinnen wieder auf dem Treppchen. Mit nur einer Niederlage gegen den Finalisten und letztjährigen Tabellensechsten der Bundesliga, der HSG Blomberg Lippe, haben die Dynamites nicht nur ergebnistechnisch positiv das wieder einmal sehr gut besetzte und Top organisierte Turnier bestritten.

Gerade in den beiden Spielen gegen die Erstligisten hat das Team auch sehr ordentliche Ansätze gezeigt. Im ersten Spiel gegen Blomberg war direkt richtig Feuer drin. Es war ein ausgeglichenes Spiel und ein zwei Fehler haben am Ende das Spiel entschieden, wenn gleich die Dynamites Anfang der zweiten Halbzeit kurz hintereinander Alicia Soffel und Larissa Platen mit Platzwunde verloren. Beide bissen aber auf die Zähne und waren im zweiten Spiel wieder einsatzbereit.

Gegen den TuS Lintfort kamen die Mainzer dann nicht so gut in Tritt und konnten sich nie entscheidend absetzen. Am Ende war es die individuelle Qualität, die dieses Spiel entschied.

Am zweiten Tag ging es zuerst gegen die Rödertal-Bienen, die sich durch einen Sieg am Vortag gegen Blomberg eine gute Ausgangsposition geschaffen hatten. Alle drei Teams hatten am Sonntag noch die Gelegenheit ins Endspiel einzuziehen, wobei die Ausgangslage für die Meenzer Dynamites am schwersten war.

Ein Sieg mit acht Toren hätte den 05erinnen den Einzug ins Endspiel beschert, alles unter einem Sieg mit drei Toren hätte ins Spiel um Platz 5 geführt. Somit war das letzte Gruppenspiel ein echtes Endspiel, und der Gegner aus Rödertal präsentierte sich wie schon gegen Blomberg sehr gut.

Es war ein ausgeglichenes Spiel, bis zur letzten Sekunde spannend. Die 05erinnen führten 30 Sekunden vor Schluss mit drei Toren. Rödertal kam nochmal auf zwei Tore ran, bevor die Dynamites fast mit der letzten Sekunde den entscheidenden 26:23 Sieg einfuhren.

Somit war es wieder das Spiel um Platz 3, und wie im Vorjahr hieß der Gegner Bensheim Auerbach. Die Flames hatten das letzte Jahr noch gut in Erinnerung und wollten sicherlich den 3. Platz diesmal nicht nochmal nach Mainz gehen lassen. Zu Beginn überlegen führten die Flames auch mit schnell mit drei Toren, ehe die Dynamites besser ins Spiel kamen und bis zur Halbzeit mit einem Tor in Front lagen.

Nach der Halbzeit drehte sich das Spiel. Die Dynamites standen jetzt sehr gut in der Deckung und konnten auch vorne mehrfach glänzen. Am Ende hieß es 23:18 für die Mainzerinnen. Ein Sieg, der verdient aber sicher auch das eine oder andere Tor zu deutlich war.

Mit dem 3. Platz kann man auf Mainzer Seite sehr zufrieden sein, zeigte es doch am Ende dass man durchaus in der Lage ist, auch gegen Teams aus dem Bundesliga Mittelfeld mitzuhalten und vielleicht auch mal zu punkten.