04.08.2019 19:29 Uhr - 1. Bundesliga - red mit Material Veranstalter

Sieg im Endspiel gegen Bietigheim: Metz verteidigt Titel beim Wittlicher Handball Cup

Karolina Kudlacz-Gloc und die SG BBM Bietigheim wurden im Finale von Metz gestopptKarolina Kudlacz-Gloc und die SG BBM Bietigheim wurden im Finale von Metz gestoppt
Quelle: Marco Wolf
Metz Handball hat zum dritten Mal nach 2015 und 2018 den Wittlicher Handball Cup gewonnen. Wie schon im Vorjahr gab es einen Finalerfolg gegen die SG BBM Bietigheim. Im Halbfinale hatte sich Metz knapp gegen Budapest behauptet, Bietigheim hatte sich gegen Leverkusen durchgesetzt, das sich am Ende den dritten Platz sicherte. Auf den Plätzen folgten die TuS Metzingen und der Buxtehuder SV.

Halbfinals:


Bayer Leverkusen - SG BBM Bietigheim 17 : 26 (9:14)

Bei der vierten Teilnahme hat sich die SG BBM Bietigheim zum vierten Mal für das Endspiel des Wittlicher Handball Cups qualifiziert. Das Team von Martin Albertsen konnte sich im ersten Abschnitt auf Torfrau Dinah Eckerle und den Gegenstoß verlassen, die Grundlage für den Zwischenspurt vom 4:3 zum 10:3. Leverkusen stabilisierte sich in der Folge, verkürzte zur Halbzeit bis zum 14:9 sogar leicht - in Gefahr konnten die Werkselfen den deutschen Meister aber nicht mehr bringen. Angeführt von Antje Lauenroth (6) und Kim Braun (5) steuerte Bietigheim zu einem 26:17-Erfolg.

Metz Handball - CSM Bukarest 28 : 27 (18:16)

Im zweiten Halbfinale bekamen die Zuschauer in Wittlich unterdessen einen Thriller serviert. Im Duell zweier Teilnehmer an der Champions League hatte sich Metz gegen die ersatzgeschwächte Mannschaft aus Bukarest nach einem 18:16 zur Pause beim 23:18 etwas absetzen können. Doch die Rumäninnen kämpften sich wieder zurück und schafften kurz vor Spielende den Anschlusstreffer. Doch auch dank einer Glanztat von Torfrau Laura Glauser konnte Metz das knappe 28:27 über die Zeit retten und sich für das Endspiel gegen Bietigheim qualifizieren.

Platzierungsspiele:




Spiel um Platz 5: Buxtehuder SV - TuS Metzingen 22 : 35 (9:16)

Überraschend einseitig verlief das Bundesliga-Duell zwischen dem Buxtehuder SV und der TuS Metzingen. Die Mannschaft von Edina Rott gab von der ersten Minute den Ton an, hatte sich bereits nach zwanzig Minuten auf 12:3 abgesetzt. Danach stabilisierte sich der Buxtehuder SV etwas, verhinderte bis zum 16:9-Pausenstand zumindest ein Anwachsen der Differenz in den zweistelligen Bereich. Dahin bewegte sich der Abstand dann aber im zweiten Abschnitt, auch dank acht Treffern von Lena-Sophie Degenhardt. Am Ende hieß es 35:22 für Metzingen.

Spiel um Platz 3: Bayer Leverkusen - CSM Bukarest 26 : 18 (15:7)

Bronze sicherte sich Bayer Leverkusen, das im Spiel um den dritten Platz einen Prestigeerfolg verbuchen konnte - immerhin gelang es den Werkselfen den Gewinner der Champions League von 2016 in die Knie zu zwingen. Die ohne drei Stammkräfte angereisten Rumäninnen, die zudem im letzten Spiel auch Stammkräfte wie Nora Mörk schonten, taten sich dabei von der ersten Minute an schwer, Leverkusen hingegen brannte noch einmal ein Feuerwerk ab: Über 5:2 und 12:5 ging es zum 15:7 zur Pause und beim 22:12 führte Leverkusen sogar mit zehn Toren. Am Ende hieß es 26:18.

Finale SG BBM Bietigheim - Metz Handball 22 : 28 (11:14)

Metz erwischte einen Start nach Maß, auch weil Ivana Kapitanovic im Tor des französischen Meisters mehrfach glänzend parierte. Im Verbund mit der konzentrierten Deckung war dies der Grundstein für ein schnelles 11:4. Bietigheim kämpfte sich aber zurück in die Partie, zur Pause hatte der deutsche Meister den Abstand beim 14:11 auf drei Tore verkürzt. Das Team von Martin Albertsen setzte seine Aufholjagd dort, konnte dank der starken Dinah Eckerle im Tor und der Treffer von Kim Naidzinavicius beim 18:18 sogar den Ausgleich erzielen. Doch als sich Maura Visser dann unglücklich und ohne gegnerische Einwirkung das Knie verdrehte, gab es einen Bruch im Spiel der Bietigheimerinnen. Metz setzte sich auf 24:19 ab und steuerte zu einem 28:22-Erfolg.

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