19.07.2019 09:54 Uhr - 1. Bundesliga - PM Bad Wildungen

Bad Wildungen Vipers erstmalig mit Teammanagerin

Annika BuschAnnika Busch
Quelle: HSG Bad Wildungen Vipers
Bereits bei der Verabschiedung von Annika Busch als Spielerin der Vipers in der vergangenen Saison gab es Andeutungen für ihren Verbleib bei der HSG: seit Saisonbeginn 2019/2020 ist sie als Teammanagerin erste Anlaufstation für die Mannschaft.

Beim letzten Heimspiel der Saison 2018/2019 im Mai beendete Annika Busch zum zweiten Mal ihre sportliche Laufbahn. Dass dies jedoch nicht "Leb´ wohl" bei den Vipers heißen sollte, hatten viele bereits gehofft. In der Rolle der Teammanagerin darf Busch nun eine neue Perspektive einnehmen und wird weiterhin Teil der Vipers-Familie sein.

"Dass wir diese Position innerhalb der Vipers brauchen, hat sich schon vor geraumer Zeit abgezeichnet", führt Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel aus, "die Anforderungen von Spielerinnen, Trainerstab, Umfeld und Verband steigen seit Jahren stetig und als Verein wollen und müssen wir natürlich passende Antworten geben - sofern es umsetzbar und von unserem Budget überhaupt möglich ist."

Mit Annika haben die Vipers die ideale Besetzung gefunden, die aus eigener Erfahrung weiß, was die Spielerinnen benötigen bzw. welche Unterstützung erforderlich ist und die selbstständig die Aufgaben löst oder Entscheidungsvorlagen für die Beteiligten liefert.

Gimpel: "Optimierung unserer professionellen Strukturen"




Busch ist "froh, dass mir der Verein den Posten als Teammanagerin angeboten hat und ich weiter ein Teil des Teams sein darf! Nach neun Jahren im Trikot der Vipers freue ich mich riesig auf die neue Herausforderung abseits des Feldes und hoffe, den Verein von dort aus weiter unterstützen zu können!"

Ebenso glücklich ist Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel über diese Personalentscheidung: "In der Optimierung unserer professionellen Strukturen spielt die Position der Teammanagerin eine wichtige Rolle. Und wer wäre dafür besser geeignet, als eine Frau, die selbst im Profihandball aktiv war und die Strukturen und Abläufe des Vereins bereits kennt?"

Schon in den ersten Wochen der Vorbereitung zeichnete sich ein deutlicher Ausbau des Organisationsnetzwerks bei den Vipers ab, wodurch vor allem die Integration und Unterstützung der neuen Spielerinnen verbessert werden konnte und die Abläufe im Gesamten effizienter gestaltet werden konnten - zudem ist im Trainerstab auch eine erste Entlastung spürbar, um sich noch mehr auf die sportlichen Aspekte konzentrieren zu können.