28.05.2019 13:51 Uhr - Weltmeisterschaft - PM ÖHB, red

Start in die Intensivvorbereitung bei Österreichs Handballfrauen

Petra BlazekPetra Blazek
Quelle: ÖHB/Pucher
Mit dem deutschen DHB-Pokal Final4 fiel am vergangenen Sonntag die letzte Entscheidung mit österreichischer Beteiligung. Seit Montag weilt damit der Teamchef selbst, sowie der gesamte einberufene Kader der österreichischen Frauen Nationalmannschaft, in der Südstadt. Die Intensivvorbereitung auf das WM-Playoff gegen Ungarn, 2. Juni Raiffeisen Sportpark Graz und 5. Juni Zalaegerszeg (HUN), kann damit wie geplant starten.

Nach der knapp verlorenen Meisterschaft, durften Herbert Müller und Josefine Huber am späten Sonntagnachmittag den deutschen Pokal in die Höhe stemmen. Ines Ivancok darf sich bei ihrem Abschied aus Bietigheim zumindest über den Meistertitel freuen. Auch Patricia Kovacs beendete die Saison noch mit einem Erfolgserlebnis, entschied das kleine Finale im Cup mit dem TuS Metzingen gegen die SV Union Halle-Neustadt mit 35:22 für sich.

Damit steht einzig und allein noch das WM-Playoff gegen Ungarn im Fokus. Zehn Jahre nach der letzten Teilnahme an einer WM-Endrunde, hat man mit dem östlichen Nachbarn einen der Mitfavoriten im Playoff zugelost bekommen. Die Rollen für die beiden Spiele sind klar verteilt.

Doch das Selbstvertrauen im Nationalteam ist groß. Die Ergebnisse aus der letzten EM-Quali belegen den Aufwärtstrend, zudem stehen gleich fünf Spielerinnen im Kader, die kürzlich einen Titel holen konnten. Ines Ivancok in Deutschland, Petra Blazek in Rumänien, Fabienne Tomasini in der Schweiz und Altina Berisha in der Heimat wurden Meister, Josefine Huber holte den deutschen Pokal.

Am Sonntag empfängt man im Hinspiel des WM-Playoff Ungarn im Raiffeisen Sportpark Graz. "Wir können nur als Mannschaft erfolgreich sein, haben keinen einzelnen Star im Team. Wenn wir gegen Ungarn bestehen wollen, geht das nur über die Mannschaft. Ungarn hat ein junges Team, fast alle Spielerinnen haben Champions League-Erfahrung. Viele Spielerinnen im Nationalteam kommen von FTC-Rail Cargo Hungaria, sind dadurch bereits eingespielt", erklärt Kapitänin Petra Blazek.

Bis Mittwoch trainiert das Team in der Südstadt, dann siedelt man bereits nach Graz über.