23.05.2019 12:42 Uhr - 1. Bundesliga - PM HSG, red

Vipers verpflichten portugiesische Rückraumspielerin

Maria Ines da Silva PereiraMaria Ines da Silva Pereira
Quelle: HSG Bad Wildungen Vipers
Auf der Suche nach einer Verstärkung für den Rückraum sind die Verantwortlichen der HSG Bad Wildungen Vipers nun mit der 28-jährigen Maria Ines da Silva Pereira fündig geworden. Die Spielmacherin unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag und möchte Verantwortung übernehmen: "Bad Wildungen ist ein Club mit Ambitionen und gutem Spirit. Das Team kämpft immer für die besten Ergebnisse. Außerdem kann ich hier sehr gut in meinem Job als Physiotherapeutin arbeiten." 

Die letzten vier Jahre war Pereira auf Island für Haukar Handball aktiv. Weitere internationale Erfahrungen sammelte sie in Frankreich, wo sie 2015 bei HAC Handball unter Vertrag stand. Mit ihrem portugiesischem Heimatverein Colegio Joao de Barros wurde die Physiotherapeutin 2014 portugiesischer Vizemeister und stand 2015 im Challenge Cup Finale. Zudem ist sie seit ihrem 18. Lebensjahr Teil der portugiesischen A-Nationalmannschaft.

Vipers-Trainerin Tessa Bremmer schätzt vor allem Pereiras Bodenständigkeit: "Trotz ihres fortgeschrittenen Alters möchte Maria in ihrer Entwicklung weiterkommen. Von ihrer bisherigen Erfahrung werden vor allem die jüngeren Spielerinnen profitieren können."

Sportlich, so Bremmer weiter, "hat sie schon in verschiedenen Handballsystemen gespielt. Ihre körperlichen Voraussetzungen sind sehr gut, um sie schnellstmöglich in den kämpferischen Handballstil bei den Vipers zu integrieren. Im Zusammenspiel mit den Kreisläuferinnen hat sie ein gutes Auge, aber erkennt auch die Lücke für sich selbst und kann diese durch ihr starkes Durchsetzungsvermögen ausnutzen."

Nach einem intensiven Auswahlprozess ist auch Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel glücklich mit der jüngsten Neuverpflichtung: "Wir hatten in den letzten Wochen diverse Spielerinnen zum Probetraining hier. Nach zahlreichen Gesprächen war Maria für uns die erste Wahl, daher sind wir froh, dass sie sich bei ihrem dreitägigen Aufenthalt in Bad Wildungen so wohlgefühlt hat, dass sie vor ihrer Abreise bereits den Vertrag unterschrieben hat."