21.05.2019 10:26 Uhr - 2. Bundesliga - PM Füchse

Spreefüxxe zum Abschied ohne Sieg

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Quelle: Torsten Lembke - Spreefüxxe
Die Spreefüxxe Berlin müssen sich im letzten Saisonspiel vor heimischem Publikum gegen die Waiblingen Tigers mit 24:28 geschlagen geben. Damit beendet das Team um Coach Goncalo Miranda die Saison 2018/19 auf dem 12. Tabellenplatz.

Das Spiel begann wild. Beide Teams brauchten etwas Anlaufzeit um in Fahrt zu kommen. Vor allem der Berliner Angriff kam zunächst nicht gut mit der 5:1-Abwehrvariante der Gäste zu Recht.

Hinten war es vor allem Natascha Faßold im Berliner Tor, die den Waiblingerinnen zu schaffen machte. Hinzu kamen einige strittige Entscheidungen der Unparteiischen, so etwa die rote Karte von Anna Ansorge in der 20. Spielminute und unzählige Male das Übertreten der Spielerinnen, welches nur gegen die Spreefüxxe gepfiffen wurde. Mit der Halbzeitsirene netzte die vom Punkt souveräne Simona Kolosove zum 14:14-Ausgleich ein.


Auch in Hälfte zwei war es ein enger Schlagabtausch. Zunächst gingen die Berlinerinnen mit zwei Treffern in Front, dann setzte sich Waiblingen erneut auf zwei Treffer ab. Erst zehn Minuten vor Ende kippte die Partie zu Gunsten der Gäste.

Die Spreefüxxe ließen ihre Chancen vorne zu oft aus, welches Waiblingen bestrafte und sich zwischenzeitlich auf sechs Tore davonmachte. Sicherlich auch dem geschuldet, dass Trainer Goncalo Miranda besonders in der zweiten Hälfte noch einmal munter durchwechselte und allen Spielerinnen einen Spielanteil bescheren wollte. Am Ende stand ein 24:28-Erfolg für die Tigers auf der Anzeigetafel.

Britta Lorenz fand ein abschließendes Fazit: "Die Mannschaft und ich hätten die Saison gerne mit einem Sieg beendet, aber auch heute war es wie schon in den vergangenen Wochen, dass wir mit einer zu hohen Fehlerquote uns selbst das Leben schwer machen und die Gegner das eiskalt bestrafen. Daraus werden wir im kommenden Jahr lernen. Allerdings ist jetzt erst einmal durchatmen angesagt."

Im Anschluss an die Partie haben sich die Spreefüxxe mit Tränen und Dankbarkeit von den Spielerinnen Fabienne Humer, Laura Sposato, Paulina Momot, Laura Kirchhof Madsen, Vanessa Magg und Anna Eber sowie ihrem Trainer Goncalo Miranda verabschiedet. Paula Förster geht für ein Jahr nach Australien und wird den Spreefüxxen in der nächsten Saison fehlen. Zum Ausklang der Saison wurde gemeinsamen mit Fans, Helfern und Sponsoren gegrillt und ein schöner Abend verlebt. Nun gilt es etwas Abstand vom Handball zu bekommen, bevor Mitte Juli die Vorbereitung für die neue Spielzeit startet.