22.05.2022 14:50 Uhr - 1. Bundesliga - cie

Historie: Die deutschen Meister im Handball der Frauen in der Übersicht

Deutscher Meister 2022: SG BBM BietigheimDeutscher Meister 2022: SG BBM Bietigheim
Quelle: Marco Wolf
Der Thüringer HC war mit seiner Serie von 2011 bis 2016 die erste Mannschaft, die seit der Wiedervereinigung sechs Meistertitel nacheinander holte - zuvor war dies nur Bayer Leverkusen von 1982 bis 1987 gelungen. Doch die SG BBM Bietigheim durchbrach dann die Erfolgsserie des Teams von Herbert Müller, das sich 2018 zwar zum siebten Mal die Meisterschaft sichern konnte, im folgenden Jahr aber erneut leer ausging. Dabei gewann der THC 25 der 26 Spiele, unterlag lediglich in Bietigheim. Doch der Konkurrent gewann ebenfalls all seine Spiele und konnte angesichts von ebenfalls 50:2 Punkten sowie der besseren Tordifferenz am Ende den zweiten Titel der Vereinsgeschichte feiern. Der Zweikampf der beiden Teams wurde aber bereits in der folgenden Spielzeit 2019/20 durchbrochen, Borussia Dortmund zog mit weißer Weste durch die Saison - die nach dem Corona-Abbruch aber ohne Meisterkür beendet wurde. Dortmund setzte seine Siegesserie aber auch 2020/21 fort und feierte am 8. Mai 2021 vorzeitig dann die erste Meisterschaft im Handball in der Vereinsgeschichte. Ein Jahr später schlug dann das Jahr der SG BBM Bietigheim, die sich neben der Liga auch in den drei Pokalwettbewerben keine Blöße gab. Am kommenden Wochenende kann das Team von Markus Gaugisch beim OLYMP Final4 nach Supercup, EHF European League und Deutscher Meisterschaft auch den DHB-Pokal gewinnen kann. "Wir werden uns nun gut auf das OLYMP Final4 vorbreiten und den Fokus ab Montag zu 100% auf den kommenden Samstag legen, um hoffentlich dann am OLYMP Final4-Wochenende sonntags das letzte Spiel im Finale zu absolvieren", so Gaugisch.


Anzahl Meisterschaften im DHB:


11 Bayer 04 Leverkusen
7 Thüringer HC
7 TV Lützellinden
6
HC Leipzig (+15 DDR)
6 1. FC Nürnberg
5 TuS Walle Bremen
4 Eintracht Minden
4 Eimsbütteler TV Hamburg
3 SG BBM Bietigheim
2 RSV Mühlheim
2 Union 03 Hamburg
1 Borussia Dortmund
1 DJK/MJC Trier
1 PSV GW Frankfurt a.M.
1 GutsMuths Berlin
1 Holstein Kiel
1 SSC Südwest Berlin
1 FHC Frankfurt/O. (+6 DDR)

Meister DHB (BRD)


1958 Eimsbütteler TV
1959 Eimsbütteler TV
1960 RSV Mühlheim
1961 RSV Mühlheim
1962 SSC Südwest Berlin
1963 Eimsbütteler TV
1964 1. FC Nürnberg
1965 Bayer 04 Leverkusen
1966 Bayer 04 Leverkusen
1967 Eimsbütteler TV
1968 Union 03 Hamburg
1969 1. FC Nürnberg
1970 1. FC Nürnberg
1971 Holstein Kiel
1972 Union 03 Hamburg
1973 TuS Eintracht Minden
1974 Bayer 04 Leverkusen
1975 TuS Eintracht Minden
1976 TuS Eintracht Minden
1977 TSV GutsMuths Berlin
1978 TuS Eintracht Minden
1979 Bayer 04 Leverkusen
1980 Bayer 04 Leverkusen
1981 PSV GW Frankfurt
1982 Bayer 04 Leverkusen
1983 Bayer 04 Leverkusen
1984 Bayer 04 Leverkusen
1985 Bayer 04 Leverkusen
1986 Bayer 04 Leverkusen
1987 Bayer 04 Leverkusen
1988 TV Lützellinden
1989 TV Lützellinden
1990 TV Lützellinden
1991 TuS Walle Bremen
1992 TuS Walle Bremen
1993 TV Lützellinden
1994 TuS Walle Bremen
1995 TuS Walle Bremen
1996 TuS Walle Bremen
1997 TV Lützellinden
1998 HC Leipzig
1999 HC Leipzig
2000 TV Lützellinden
2001 TV Lützellinden
2002 HC Leipzig
2003 DJK/MJC Trier
2004 FHC Frankfurt/O.
2005 1. FC Nürnberg
2006 HC Leipzig
2007 1. FC Nürnberg
2008 1. FC Nürnberg
2009 HC Leipzig
2010 HC Leipzig
2011 Thüringer HC
2012 Thüringer HC
2013 Thüringer HC
2014 Thüringer HC
2015 Thüringer HC
2016 Thüringer HC
2017 SG BBM Bietigheim
2018 Thüringer HC
2019 SG BBM Bietigheim
2020 nicht vergeben (Corona-Abbruch)
2021 Borussia Dortmund
2022 SG BBM Bietigheim

Meister Deutscher Handball Verband (DHV) in der DDR



1951 KWU Weimar
1952 SC Berlin-Weißensee
1953 BSG Rotation Leipzig
1954 Einheit Weimar
1955 Fortschritt Weißenfels
1956 Lokomotive Rangsdorf
1957 Lokomotive Leipzig
1958 Fortschritt Weißenfels
1959 Fortschritt Weißenfels
1960 BSG Chemie Zeitz
1961 Lokomotive Rangsdorf
1962 Fortschritt Weißenfels
1963 Fortschritt Weißenfels
1964 Fortschritt Weißenfels
1965 SC Leipzig
1966 Empor Rostock
1967 Empor Rostock
1968 SC Leipzig
1969 SC Leipzig
1970 SC Leipzig
1971 SC Leipzig
1972 SC Leipzig
1973 SC Leipzig
1974 TSC Berlin
1975 SC Leipzig
1976 SC Leipzig
1977 TSC Berlin
1978 SC Leipzig
1979 TSC Berlin
1980 TSC Berlin
1981 SC Magdeburg
1982 Vorwärts Frankfurt/O.
1983 Vorwärts Frankfurt/O.
1984 SC Leipzig
1985 Vorwärts Frankfurt/O.
1986 Vorwärts Frankfurt/O.
1987 Vorwärts Frankfurt/O.
1988 SC Leipzig
1989 Empor Rostock
1990 Vorwärts Frankfurt/O.
1991 SC Leipzig


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