18.05.2019 19:39 Uhr - 1. Bundesliga - dpa, red

Die SG BBM Bietigheim macht Meisterschaft perfekt, Thüringer HC bleibt trotz 50:2 Punkten nur der zweite Platz

Luisa Schulze und die SG BBM Bietigheim ließen sich auf dem Weg zum Titel auch von Göppingen nicht aufhaltenLuisa Schulze und die SG BBM Bietigheim ließen sich auf dem Weg zum Titel auch von Göppingen nicht aufhalten
Quelle: Marco Wolf
Die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim haben zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die deutsche Meisterschaft gewonnen. Das Team von Trainer Martin Albertsen setzte sich am Samstag im abschließenden Saisonspiel gegen Frisch Auf Göppingen mit 34:18 (19:7) durch und gab sich damit im Fernduell mit Verfolger Thüringer HC keine Blöße. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga 2010 hatte die SG 2017 erstmals den Meistertitel gewonnen. Den Thüringerinnen half dagegen auch ihr 36:19 (15:6)-Erfolg gegen die HSG Bad Wildungen Vipers nicht, der Titelverteidiger hat wie Bietigheim 50:2 Punkte und mit +204 eine beeindruckende Tordifferenz - doch die der Bietigheimerinnen war noch einmal um 29 Treffer besser.

Punkte konnten sich die beiden Spitzenteams Thüringer HC und SG BBM Bietigheim nur gegenseitig abnehmen. Das Hinspiel hatten die Bietigheimerinnen in heimischer Halle mit 27:24 für sich entschieden, im Rückspiel behielt der THC mit 24:23 die Oberhand. Kopf an Kopf ging es so bis zum letzten Spieltag, an dem der Thüringer HC ein 36:19 gegen Bad Wildungen feierte und seine Tordifferenz auf +204 ausbaute - dies reichte aber nicht, da sich Bietigheim beim 34:18 gegen Göppingen keine Blöße gab und ein Plus von 233 Treffern zu Buche stehen hatte.

Deie TuS Metzingen und der Buxtehuder SV hatten die Plätze drei und vier und somit die Teilnahme am internationalen Wettbewerb bereits zuvor gesichert. Buxtehude legte zum Abschluss gegen Schlusslicht ein 35:22 nach, Metzingen unterlag hingegen in Blomberg mit 21:25. Für Blomberg reichte es dennoch nicht zum fünften Platz, da sich Leverkusen gegen Neckarsulm mit 27:20 durchsetzte - auch hier musste nach 26 Spieltagen die Tordifferenz entscheiden.

Als Absteiger neben den Schwaben Hornets des TV Nellingen, die ihren Rückzug in Liga 3 bereits vor einigen Wochen ankündigten, steht der SV Union Halle-Neustadt fest. Am letzten Spieltag gab es ein 20:25 in Dortmund. Allerdings hat Union noch ein Highlight vor sich, im Halbfinale des DHB-Pokals geht es am nächsten Wochenende in Stuttgart gegen Meister Bietigheim. Um das zweite Finalticket streiten Thüringer HC und TuS Metzingen.

Ergebnisse letzter Spieltag:


Bayer 04 Leverkusen 27:20
(16:9)
Neckarsulmer SU
Thüringer HC 36:19
(15:6)
Bad Wildungen Vipers
Buxtehuder SV 35:22
(20:8)
TV Nellingen
SG BBM Bietigheim 34:18
(19:7)
Frisch Auf Göppingen
Bensheim/Auerbach 29:29
(16:16)
VfL Oldenburg
Borussia Dortmund 25:20
(11:8)
SVU Halle-Neustadt
HSG Blomberg-Lippe 25:21
(14:9)
TuS Metzingen

Abschlusstabelle:




Pl. Team Sp. TD Pkt.
1. SG BBM Bietigheim 26 233 50:02
2. Thüringer HC 26 204 50:02
3. TuS Metzingen 26 184 40:12
4. Buxtehuder SV 26 23 33:19
5. Bayer 04 Leverkusen 26 17 28:24
6. HSG Blomberg-Lippe 26 8 28:24
7. Borussia Dortmund 26 11 27:25
8. Frisch Auf Göppingen 26 -40 22:30
9. Bensheim/Auerbach 26 -48 20:32
10. VfL Oldenburg 26 -80 20:32
11. Bad Wildungen Vipers 26 -77 18:34
12. Neckarsulmer SU 26 -111 13:39
13. SVU Halle-Neustadt 26 -166 8:44
14. TV Nellingen 26 -158 7:45


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