13.05.2019 11:28 Uhr - 2. Bundesliga - PM Kurpfalz Bären, red

Kurpfalz Bären mühen sich zum Sieg gegen die Spreefüxxe

Jubel bei den Kurpfalz BärenJubel bei den Kurpfalz Bären
Quelle: Kurpfalz Bären
In der Bärenhöhle in Ketsch war alles angerichtet, um im vorletzten Saisonspiel den ersehnten Aufstieg in die erste Liga zu feiern. Mehr als 1000 Zuschauer waren in die Neurotthalle gekommen, um zu erleben, wie Mannschaft und Fans diesen bärigen Erfolg genießen würden. Doch die Füchse aus Berlin waren nicht nach Nordbaden gereist, um ein Schaulaufen der Kurpfalz Bären bereitwillig zuzulassen. Im Gegenteil: Von Anfang an machten sie klar, dass sie die Mannschaft von Kate Schneider so richtig ärgern wollten. Und auch ein 10:4 Rückstand nach 20 Minuten hielt sie nicht davon ab, alle Kräfte zu entfachen, um ein Davoneilen der Gastgeber zu verhindern. Am Ende holten sich die Kurpfalz Bären einen 26:22 (13:9)-Sieg.

Obwohl die Ketscher Torjägerinnen Saskia Fackel und Carmen Moser in Wurflaune waren, ließen sich die Spreefüxxe davon wenig beeindrucken. Auf Berliner Seite konnte die routinierte Anna Blödorn aus dem Spiel heraus zwar kein einziges Tor erzielen, aber dafür sprangen andere in die Bresche. Sehenswert vor der Pause insbesondere die trickreichen Aktionen von Simona Kolosove, die nicht nur selbst brandgefährlich agierte, sondern auch ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene setzte.

Dennoch deutete die Anfangsphase der zweiten Hälfte auf einen klaren Sieg der Bären-Ladies hin. Als nach 37 Spielminuten Samira Brand einen Gegenstoß über die zweite Welle zum 17:11 abschloss, war die Begeisterung auf den Rängen groß und alle Bärenfans gerieten in Feierlaune.

Füchse erst im Endspurt besiegt




Die Berlinerinnen zeigten sich Mitte der zweiten Halbzeit als echte Spielverderber, kämpferisch in der Abwehr und geschickt im Angriff. Tor um Tor kamen sie näher an die Bären heran, und beim 18:17-Anschlusstreffer durch Samira Krakat in der 46. Minute, stieg die Nervosität auf der Bank der Bären. Auch vier Minuten vor Abpfiff war noch nichts entschieden, denn Anna Blödorn verwandelte ihren sechsten Siebenmeterwurf souverän zum 23:21.

Doch jetzt war es Carmen Moser, die mit zwei dynamischen Durchbrüchen für Jubel bei den Bärenfans sorgte und der sich nach dem Abpfiff in einen fröhlichen Aufstiegstrubel steigerte. Die Berlinerinnen gratulierten den Ketscher Spielerinnen zum Erfolg, nachdem sie ihnen fast über das ganze Spiel das Leben schwer gemacht hatten.