12.05.2019 18:25 Uhr - 1. Bundesliga - PM Buxtehuder SV

"Umgestellt und auf das Tempo gedrückt": Buxtehuder SV setzt ersten Matchball zur Europapokal-Qualifikation

Der BSV bejubelt den AuswärtssiegDer BSV bejubelt den Auswärtssieg
Quelle: Buxtehuder SV
Mit einem überzeugenden 35:24 bei der HSG Bad Wildungen hat der Buxtehuder SV sich für den EHF-Cup in der kommenden Saison qualifiziert. Einen Spieltag vor dem Saisonende kann das Team nicht mehr von Rang vier verdrängt werden.

Nach dem Schlusspfiff feierten die Spielerinnen des BSV ausgelassen ihren Sieg und die damit verbundende Qualifikation für den Europapokal. Dabei sah es in den ersten 20 Minuten nicht nach einem deutlichen Sieg aus.

In der Anfangsphase hatte der BSV Probleme im Angriff und scheiterte mehrmals an Bad Wildungens Torfrau Manuela Brütsch. Aber auch die "Vipers" leisteten sich Fehlwürfe. Viermal war Antje Peveling in der Anfangsphase zur Stelle. Beide Teams wurden in ihren Angriffen unruhig. Hektische Abschlüsse oder technische Fehler führten zu Ballverlusten.

Nach 23 Minuten bekam Buxtehude mehr Sicherheit. Erst erzielte Lone Fischer den 8:8-Ausgleich, ehe Christina Haurum, Maike Schirmer und Annika Lott mit drei weiteren Toren in Serie für eine 11:8-Führung sorgten. Bis zur Pause erspielte sich der BSV ein 15:10-Polster.

Leun: "Das war nicht einfach für uns"




Nach dem Seitenwechsel drückte Buxtehude weiter. Der Vorsprung wurde von Minute zu Minute größer. Christina Haurum traf in der 41. Minute folgerichtig zum 23:13. Buxtehude spielte seine Angriffe souverän aus und ließ das ein oder andere spielerische Highlight einfließen.

Erst in der Schlussphase ließ der BSV Bad Wildungen wieder in die Partie kommen. Die Gäste hatten in der Zwischenzeit gewechselt und hatten in der Deckung einen Gang zurückgeschaltet. Im Angriff drückten sie allerdings weiter auf das Tempo, sodass der Sieg, Rang vier und die Europapokal-Qualifikation nicht mehr in Gefahr geriet.

"Es ist nicht selbstverständlich, dass wir so deutlich hier gewinnen. Thrüringen hat hier nur 31:28 gewonnen. Bad Wildungen hatte uns taktisch überrascht. Die Deckung stand gut und war beweglich. Das war nicht einfach für uns. Wir haben dann umgestellt und auf das Tempo gedrückt", so BSV-Trainer Dirk Leun, der ergänzt: "Christina Haurum, Antje Peveling und Lone Fischer waren die Aktivposten in unserem Spiel. Wir haben den ersten Matchball genutzt und können mit der Saison zufrieden sein. Es war keine einfache Saison. Die Mannschaft hat sich super entwickelt. Wenn wir am Ende unter 20 Minuspunkten bleiben, ist es ein grandioses Ergebnis."