04.05.2019 08:14 Uhr - 2. Bundesliga - Geger, PM Vereine, red

"Wollen Zwickau noch einholen" - Werder Bremen will Aufwärtstrend weiter fortsetzen

Werders Jennifer Börsen im HinspielWerders Jennifer Börsen im Hinspiel
Quelle: Hansepixx.de
Die Werder-Handballerinnen sind am heutigen Samstag, 04.05.2019 um 17 Uhr beim BSV Sachsen Zwickau gefordert und könnten mit einem Erfolg an den Sächsinnen in der Tabelle vorbeiziehen. Mit dem Erfolg würden die Bremerinnen auch Revanche nehmen, für die bittere 20:28-Heimniederlage, als die Grün-Weißen die wohl schlechteste Leistung in der Saison zeigten.

"Wir wollen Zwickau noch einholen und haben jetzt im direkten Duell die Chance dazu", gibt sich Werder-Coach Dominic Buttig kämpferisch vor dem Gastspiel in Zwickau. Mit einem Sieg würden die Werder-Damen hat Zwickau vorbeiziehen, es wäre zwar nur ein kleiner Schritt doch hätte für die Bremerinnen dieser eine große Bedeutung.

"Wir wollen unseren Aufwärtstrend fortsetzen und unsere Auswärtsbilanz weiter verbessern", so Buttig. In den letzten vier Spielen gab es für sein Team nur eine Niederlage, am letzten Wochenende gab es ein 28:28-Unentschieden gegen den TV Beyeröhde. "Gegen Beyeröhde haben wir 40 Minuten sehr gut gespielt, unsere Schwächephase hat Beyeröhde aber sehr gut ausgenutzt", schaut Buttig noch einmal auf das letzte Wochenende zurück.

Diese Schwächephasen ziehen sich durch die ganze Saison beim SV Werder, doch Buttig sieht seine Mannschaft dort auf einem guten Weg: "Jeder Mannschaft hat in einem Spiel Höhen und Tiefen, wir haben jetzt mehr Konstanz im Spiel und konnten diese Schwächephasen verkürzen." Das soll, anders als im Hinspiel, auch gegen Zwickau gelingen, denn nach der bitteren 20:28-Heimniederlage im Januar haben die Bremerinnen noch eine Rechnung offen mit den Sächsinnen.

Obwohl die Mannschaften direkte Tabellennachbarn sind und Zwickau den Heimvorteil auf seiner Seite hat, sieht Trainer Norman Rentsch sein Team nicht in der Favoritenrolle - auch weil die Bremerinnen in den letzten beiden Spielen gegen die Spitzenteams der 2. Liga Beyeröhde (Remis) und Mainz (Sieg), drei Punkte geholt. Für Rentsch ist eines klar: "Bei der aktuellen Kadersituation müsse nun jede Spielerin entsprechende Verantwortung übernehmen und alles geben."