27.04.2019 10:50 Uhr - 2. Bundesliga - Geger, SVW

Werder Bremen mit Rückenwind ins Spiel gegen TV Beyeröhde-Wuppertal

Dominic ButtigDominic Buttig
Quelle: Werder
Nach dem freien Osterwochenende empfangen die Handballerinnen des SV Werder Bremen den TV Beyeröhde-Wuppertal zum Heimspiel in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle. Um 19.30 Uhr erfolgt am Samstag, 27.04.2019, der Anpfiff zum vorletzten Heimspiel für die Grün-Weißen.

Der Sieg der Bremerinnen in Mainz vor zwei Wochen hat in der Tabelle für deutliche Verhältnisse gesorgt. Der Vorsprung auf die HSG Gedern/Nidda, welche den Abstiegsplatz einnehmen, beträgt nun acht Punkte und 135 Tore. Trotzdem will Werder weiterhin Gas geben.

"Wir gehen nach dem Sieg gegen Mainz mit Rückenwind ins Spiel und werden es jetzt nicht schleifen lassen", so Werder-Trainer Dominic Buttig. Der Trainer und seine Mannschaft haben sich ein neues Ziel gesetzt, sie wollen in der Tabelle noch einen Platz gut machen. "Wir wollen weiterhin auch den sportlichen Klassenerhalt schaffen, Zwickau liegt zwei Zähler vor uns und am nächsten Wochenende kommt es zum direkten Duell", gibt Buttig das Ziel für den Saisonendspurt aus.

Natürlich will Werder nach zuletzt 6:4 Punkten auch das Spiel gegen Beyeröhde positiv gestalten. Die Gäste sind aber eine Mannschaft, dessen bisherige Saisonleistung Buttig sehr hoch schätzt: "Beyeröhde hatte viel Verletzungspech, nicht nur eine Leistungsträgerin war ausgefallen, sondern teilweise drei bis vier. Es musste viel improvisiert werden und da hat Trainer Martin Schwarzwald sehr viel aus der Mannschaft herausgeholt, der vierte Tabellenplatz ist da schon eine sehr starke Leistung."

Wuppertal muss in den kommenden Wochen zunächst dreimal in Folge auswärts antreten, bevor am letzten Spieltag Aufstiegsaspirant Mainz 05 zu Gast in der Buschenburg ist. Für Trainer Martin Schwarzwald, sowie Pia Adams und Johanna Heldmann sind dies dann auch die letzten Partien für den Wuppertaler Zweitligisten, denn bekanntlich wechselt Adams zurück zu den Elfen nach Leverkusen in die 1.Liga, und Heldmann geht zurück in den Norden zu den Luchsen von Buchholz-Rosengarten. Martin Schwarzwald indes zieht es nach der Saison zurück in seine rheinland-pfälzische Heimat. Alle Drei wollen natürlich mit den Handballgirls die noch verbleibenden Spiele gewinnen.

Der Pressedienst des TVB warnt vor der Stärke des Gegners und führt aus: "Das Team von TVB-Coach Schwarzwald ist also gut beraten, sich nicht vom Tabellenstand blenden zu lassen, zumal der TVB nach wie vor im Rückraum verletzungsbedingt chronisch unterbesetzt ist. Ein erster kleiner Lichtblick ist dabei jedoch die Rückkehr von Silvia Szücs, die nach langer Zeit bereits gegen Waiblingen erstmals wieder auf der TVB-Bank Platz nehmen konnte und in den verbleibenden Spielen auf erste Einsatzzeiten für die Handballgirls hofft."