14.04.2019 15:39 Uhr - Champions League - chs

Final Four der Frauen Champions League mit zwei Neulingen

Emmanuel Mayonnade und Xenia Smits buchten mit Metz das Ticket zur EndrundeEmmanuel Mayonnade und Xenia Smits buchten mit Metz das Ticket zur Endrunde
Quelle: wolf-sportfoto.de
Die Teilnehmer am Final Four der Frauen Champions League stehen fest, neben Györ und Rostov, die schon im Vorjahr den Sprung zur Endrunde geschafft haben, dürfen diesmal auch die Vipers Kristiansand und der HB Metz die Reise nach Budapest antreten. Die Halbfinalpartien weerden am 12.05. 2019 gespielt, das Spiel um Platz 3 und das Finale finden einen Tag später statt.

Mit gleich zwei Siegen löste der HB Metz das Ticket für die Endrunde. Nach dem 31:26-Auswärtserfolg in der Vorwoche kamen die Lothringerinnen um die deutsche Nationalspielerin Xenia Smits gegen den CSM Bukarest zu einem 23:22 (11:9) vor heimischer Kulisse. Die Rumäninnen legten furios los und führten früh mit zwei Toren. Erst danach konnte Metz sich in die Partie kämpfen und lag zur Pause knapp vorne. In Halbzeit zwei bauten die Gastgeberinnen ihre Führung bis auf vier Tore aus und auch fünf Tore von Andrea Lekic konnten die Niederlage der Gäste nicht verhindern.

Ebenfalls mit zwei Siegen konnten auch die Vipers Kristiansand ihre erste Qualifikation für die Endrunde erreichen. Nach dem 24:19-Triumpf in Montenegro letzte Woche siegten die Norwegerinnen im Rückspiel gegen Buducnost Podgorica mit 25:18 (11:8). Bei den Gästen machte sich das Fehlen von Spielmacherin Milena Raicevic bemerkbar, Henny reistad netzte zum beruhigenden 6:3 (13.) ein. Mit einem 5:1-Lauf nach dem Wiederanpfiff setzte Kristiansand endgültig alle Zeichen auf Sieg.

Auch Györ konnte zwei Siege im Viertelfinale einfahren. Nach dem mühsamen 29:28 in der Vorwoche, feierte der Titelverteidiger vor heimischer Kulisse ein deutliches 33:21 (18:10) gegen den HC Odense. Die Däninnen konnten nur im ersten Drittel mithalten, Györ zog nach dem 10:10 vor der Pause mit acht und nach dem Seitenwechsel mit vier weiteren Toren auf 22:10 weg. Bemerkenswert war nachvierzehnmonatiger Verletzungspause das Comeback der Norwegerin Nora Mørk bei den Hausherrinnen. Györs Topstar Anita Görbicz könnte damit an ihrem 36. Geburtstag ihren fünften Sieg in der EHF Champions League feiern.

Nach dem 29:26-Auswärtserfolg in der letzten Woche ließ auch Rostov am Don gegen den FTC Budapest im Rückspiel nichts mehr anbrennen und buchte mit einem 33:22 (15:9) das Ticket für eine erneute Reise in die ungarische Hauptstadt. Nur in den ersten zehn Minuten konnten die Gäste von einer Auswärtserfolg träumen, dann riss Rostov vor allem durch die Paraden von Anna Sedoykhina die Kontrolle auf dem Parkett an sich und führte beim 27:17 (52.) erstmals zweistellig.