08.04.2019 14:11 Uhr - 2. Bundesliga - PM Kurpfalz Bären, red

Kurpfalz Bären mit Big Points im Aufstiegskampf

Kaum zu bremsen: Samira Brand und Lena Feiniler (re.)Kaum zu bremsen: Samira Brand und Lena Feiniler (re.)
Quelle: Kurpfalz Bären
Spielerisch überzeugend - in der Chancenverwertung mit Luft nach oben! Im Endspurt um einen der beiden Aufstiegsplätze haben die Bären ihre erste Reifeprüfung bestanden. Trotz großer Gegenwehr schafften es die Handballgirls aus Wuppertal nicht, die Bären ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Am Ende stand ein deutlichen 30:23 (14:9) für die Kurpfalz Bären auf der Anzeigetafel. Die meisten Tore erzielte für die Hausherrinnen Lena Feiniler (7), bei Beyeröhde erzielte Pia Adams 9/2 Tore.

Allerdings waren die Gäste gehandicapt in dieses Spitzenspiel gegangen, da sie verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen hatten. Aber das Team um Trainer Martin Schwarzwald kämpfte verbissen, ohne allerdings das kombinationsreiche Spiel der Bären stoppen zu können. Auch wenn viele Chancen im Übereifer vergeben wurden, war der Sieg nie in Gefahr: Bei jetzt noch fünf ausstehenden Spielen stehen die Chancen für die Bären-Ladies gut, den Aufstieg in die erste Liga zu schaffen.

Beyeröhde wollte den Bären nicht ins offene Messer laufen und trug seine Angriffe eher bedächtig vor. Da die Bären, die von Samira Brand gekonnt inszenierten Angriffe zu leichtfertig abschlossen, blieb Beyeröhde zunächst auf Schlagdistanz (6:5). Aber in den letzten 10 Minuten vor der Pause setzte sich das Team von Kate Schneider immer mehr ab: "Mit der spielerischen Leistung war ich sehr zufrieden, aber wir müssen unsere Wurfchancen besser nutzen", so Kate Schneider in der Halbzeitpause. Aber auch in der zweiten Hälfte wurde die Wurfquote bei den Bären kaum besser. Gut aber, dass sich Sabine Stockhorst und die Abwehr in guter Verfassung präsentierten und dem Gegner weiterhin mit viel Einsatz Paroli bieten konnten.

Kurpfalz Bären zeigen "geschlossene Mannschaftsleistung"




Pia Adams und Johanna Heldmann waren die auffälligsten Spielerinnen bei den Gästen. Sie rackerten unermüdlich und versuchten die Vielzahl von technischen Fehlern wettzumachen. Unter dem Strich war dies jedoch zu wenig, um die Niederlage abwenden zu können. Lena Feiniler stach bei den Bären-Ladies sowohl durch eine famose Leistung im Abwehrzentrum als auch mit artistischen Aktionen vom Wurfkreis heraus und wurde erneut zur Spielerin des Tages bestimmt. Sehr überzeugend wirkten auch Elena Fabritz, Sina Michels, Rebecca Engelhardt und Verena Oßwald. Insgesamt hob Kate Schneider die "geschlossene Mannschaftsleistung" heraus, die das Bärenteam schon die gesamte Saison auszeichnet.

Drei Auswärtsspiele und zwei Heimspiele stehen noch auf dem Programm der Bären: Am nächsten Samstag sind sie in Zwickau gefordert, am 27.4. kommt Spitzenreiter Buchholz/Rosengarten in die Neurotthalle, und dann wartet Mainz 05 am 4. Mai darauf, im Derby den Bären-Ladies ans Fell zu gehen. Vielleicht ist dann schon eine Entscheidung über die Aufstiegsplätze gefallen, ehe Berlin nach Ketsch kommt und die Mannschaft zum Rundenabschluss noch nach Bremen reisen muss.