20.03.2019 12:00 Uhr - 1. Bundesliga - chs

Fast 200.000 Zuschauer verfolgten die Partien in der Handball Bundesliga Frauen

Über 2000 Zuschauer verfolgten Oldenburgs Heimspiel gegen Bad WildungenÜber 2000 Zuschauer verfolgten Oldenburgs Heimspiel gegen Bad Wildungen
Quelle: Thorsten Helmerichs, VfL
Die Handball Bundesliga Frauen steht kurz vor der Marke von 200.000 Zuschauern. In den bisherigen Partien in der 1. und 2. Bundesliga verfolgten bislang 187.359 Zuschauer die 309 Begegnungen.

Gleich die Hälfte der vierzehn Erstligisten kann einen vierstelligen Schnitt vor heimischer Kulisse für sich verbuchen, drei weitere Vereine schnuppern an der Marke von durchschnittlich 1000 Besuchern. Siptzenreiter im Zuschauerranking ist wie in der Liga die SG BBM Bietigheim mit durchschnittlich 1.348 Besuchern pro Partie. Dahinter folgen der VfL Oldenburg und der Buxtehuder SV.

Die HSG Blomerg-Lippe und die TuS Metzingen konnten mit Events in größeren Arenen ihren Schnitt nach oben ziehen. Dass auch der Abstiegskampf die Massen anziehen kann, das beweisen die HSG Bensheim/Auerbach Flames und die Neckarsulmer Sport-Union.

Am Tabellenende finden sich Borussia Dortmund und der TV Nellingen wieder. Das Team aus dem Ruhrgebiet hat auch mit der Sperrung der Sporthalle Wellinghofen zu kämpfen und kommt so nur auf einen Schnitt von 424 Zuschauern. Schlechter sind nur noch die Schwaben Hornets, die in dieser Woche auch ihren Rückzug aus der Bundesliga angekündigt haben.

Kurpfalz Bären bester Zweitligist




Bester Zweitligist sind die Kurpfalz Bären aus Ketsch, die sich mit durchschnittlich 680 Zuschauern pro Partie im Oberhaus auf Rang 12 zwischen dem SV Union Halle-Neustadt und der HSG Bad Wildungen Vipers einsortieren würden. Mit der SG 09 Kirchhof, dem BSV Sachsen Zwickau und dem HC Rödertal haben drei weitere Zweitligisten einen besseren Schnitt als Borussia Dortmund, die SG H2Ku Herrenberg ist hingegen mit 422 zuschauern zwischen dem BVB und Nellingen.

Vier Vereine können pro Partie durchschnittlich weniger als 300 Zuschauer begrüßen. Dabei spielen die sportlichen Aspekte eine Nebenrolle, denn mit dem 1. FSV Mainz 05 und dem TV Beyeröhde-Wuppertal rangieren zwei absolute Spitzenvereine am unteren Ende des Rankings. Schlusslicht sind derzeit die Füchse Berlin mit durchschnittlich 202 Zuschauern pro Partie.

Zuschauer in der 1. und 2. Bundesliga Frauen in der Übersicht




Das Zuschauerranking der 1. Bundesliga


Pl. Team Gesamt Durchschn. Heimsp.
1. SG BBM Bietigheim 12132 1348 9
2. VfL Oldenburg 11061 1229 9
3. Buxtehuder SV 10752 1194 9
4. HSG Blomberg-Lippe 9311 1163 8
5. TuS Metzingen 11350 1135 10
6. HSG Bensheim/Auerbach 9760 1084 9
7. Neckarsulmer SU 10320 1032 10
8. Thüringer HC 8928 992 9
9. Bayer 04 Leverkusen 6450 921 7
10. Frisch Auf Göppingen 7292 911 8
11. SV Union Halle-Neustadt 6862 762 9
12. Bad Wildungen Vipers 6700 670 10
13. Borussia Dortmund 3819 424 9
14. TV Nellingen 4050 405 10

Gesamt 118787 943 126


Das Zuschauerranking der 2. Bundesliga

Pl. Team Gesamt Durchschn. Heimsp.
1. Kurpfalz Bären 7480 680 11
2. SG 09 Kirchhof 6913 576 12
3. BSV Sachsen Zwickau 5011 455 11
4. HC Rödertal 5908 454 13
5. SG H2Ku Herrenberg 4650 422 11
6. HSG Gedern/Nidda 4733 394 12
7. Buchholz 08-Rosengarten 4049 368 11
8. DJK/MJC Trier 3937 357 11
9. VfL Waiblingen 3906 355 11
10. TSV Nord Harrislee 4113 342 12
11. TuS Lintfort 3754 312 12
12. SV Werder Bremen 3401 309 11
13. TG Nürtingen 3335 277 12
14. 1. FSV Mainz 05 2805 255 11
15. TV Beyeröhde-Wuppertal 2550 212 12
16. Füchse Berlin 2027 202 10

Gesamt 68572 375 183


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