19.03.2019 10:21 Uhr - 2. Bundesliga - PM Mainz, red

Meenzer Dynamites bauen mit Derbysieg die Tordifferenz aus

Thomas ZeitzThomas Zeitz
Quelle: Axel Kretschmer, Mainz 05
Die Meenzer Dynamites bauen mit einem ungefährdeten 38:20 (21:8) Sieg gegen die HSG Gedern-Nidda ihre Tordifferenz aus.

Ohne alle drei etatmäßigen Torhüterinnen Schäfer, Gerken und Bohneberg angetreten, ließen die Meenzer Dynamites von Beginn an keinerlei Fragen aufkommen, wer am Ende des Spiels das Spielfeld als Sieger verlassen wird. 7:1, 12:1 und 15:3 waren die Stationen. Und sie brachten sogar das eine oder andere Kabinettstückchen, wie z. B. den Kempatreffer von Janka Bauer in Unterzahl zum 14:2 (16. min) in der 16. Minute.

Die Gastgeberinnen kamen erst in der 20. Minute zu Ihrem ersten Torerfolg aus dem Feld. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie schon längst entschieden. Zu gut war die Defensive der Dynamites und zu stark war das Tempospiel, mit dem die Meenzer Dynamites immer wieder zu leichten Torerfolgen kamen. So wurden beim Spielstand von 21:8 die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Die Dynamites hielten den Abstand gehalten und nach und nach noch ein wenig ausgebaut, nahmen aber in den zweiten 30 Minuten ein wenig Tempo raus und spielten die Begegnung solide zu Ende. Alles in allem ein völlig ungefährdeter Start-Ziel-Sieg, bei dem die beiden Torhüterinnen des Perspektiv- Teams der Dynamites Leonie Moormann und Alicia Simonelli ihre drei Kolleginnen sehr gut vertraten.

Zeitz: Waren "zu jeder Zeit präsent und gefährlich"




"Ich hatte tatsächlich kein so gutes Gefühl vor dem Spiel. Diese Spiele sind nie einfach und ich war schon gespannt, wie wir das nach dem deutlichen Erfolg im Hinspiel spielen werden. Dass die Mädels es dann so spielen, nötigt mir wirklich Respekt ab", gab Trainer Thomas Zeitz danach zu, vor dem Spiel ein etwas flaues Gefühl gehabt zu haben: "Von der ersten Minute an total konsequent und zielstrebig, haben wir das Spiel in den ersten 15 Minuten entschieden. Sehr gute Abwehrleistung und Tempospiel haben uns dann einen entspannten Samstagabend beschert."

Der Dynamites-Coach erklärte das Erfolgsrezept seines Teams in seiner Spielzeit. "Auch dass wir, egal wie wir rotiert haben, zu jeder Zeit präsent und gefährlich waren hat mir gut gefallen. Die Torverteilung zeigt deutlich, was uns diese Saison ausmacht. Nahezu alle Spielerinnen liegen bei 3 bis 4 Toren und egal welche Formation wir hatten, es war immer Sicherheit und Stabilität da", so Zeitz, der abschließend ergänzt: "Jetzt haben wir eine Woche Pause, um die Kranken und Verletzten wieder zu integrieren und dann wartetin zwei Wochen die nächste schwere Aufgabe gegen Herrenberg. Wir gehen unseren Weg weiter, Schritt für Schritt."