16.03.2019 10:52 Uhr - 1. Bundesliga - PM HSG, red

Vipers setzen gegen Halle-Neustadt auf den Heimvorteil

Tessa BremmerTessa Bremmer
Quelle: malafo, Bad Wildungen Vipers
Um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren, sind diese zwei Punkte im heutigen Duell mit Schlusslicht Union Halle-Neustadt enorm wichtig für die Vipers. "In den letzten Heimspielen konnten die Südwaldeckerinnen beweisen, dass sie mit Hilfe ihres fantastischen Publikums alles aus sich herausholen können. Eine volle Halle wird das Team daher wieder außerordentlich pushen", so die Gastgeberinnen, der Anwurf in der Ense-Halle Bad Wildungen erfolgt um 19 Uhr.

Am kommenden Samstag erwartet das Team von Trainerin Tessa Bremmer ein ganz anderer Gegner als noch im Hinspiel. Damals konnten die Vipers einen souveränen Sieg in Halle/Neustadt einfahren. Die Wildcats haben sich seitdem jedoch kontinuierlich gesteigert und als Team zusammengefunden.

Zuletzt machten sie dem Tabellendritten aus Metzingen das Leben schwer und verlangten dem Gegner für den Gewinn der zwei Punkte alles ab. Insbesondere beim Auswärtsspiel gegen Leverkusen am 03.03.2019 überraschte das Team, welches von der früheren Weltklasse-Handballerin Tanja Logvin trainiert wird, mit einem deutlichen Sieg. Ebenfalls gegen Leverkusen gelang es den Wildcats sich als Außenseiter für das diesjährige DHB-Pokal Final4 zu qualifizieren. Ein Erfolg, der den Vipers nicht ganz unbekannt ist.

"Vor allem durch die sehr aggressive Abwehr der Hallenserinnen dürfen sich die Nordhessinnen nicht beeindrucken lassen - hier werden Geduld und taktische Disziplin gefragt sein. In der Offensive der Wildcats sind vor allem Sophie Lütke und Mariana Ferreira Lopes brandgefährlich", so die Gastgeberinnen. Letztere konnte jüngst ihre Vertragsunterzeichnung beim Thüringer HC für die kommende Saison vermelden. Der Gegner aus der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt steht aufgrund der Tabellensituation mit dem Rücken zur Wand und hat nichts zu verlieren, daher müssen die Vipers gewarnt sein.

Bremmer sieht für das Rückspiel gegen den Tabellenletzten ganz andere Voraussetzungen als im Hinspiel: "Aufgrund unserer langen Verletztenliste merkt man, dass die übrig gebliebenen Spielerinnen so langsam an ihre Substanz gehen. Nichtsdestotrotz müssen wir vor allem in der Defensive alles investieren, um den Gegner nicht in seinen Rhythmus kommen zu lassen und uns so Selbstvertrauen für den Angriff zu holen."

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