15.03.2019 12:45 Uhr - Europameisterschaft - dpa, DHB, red

DHB-Team für Qualifikation zur Europameisterschaft 2020 im ersten Lostopf

Xenia Smits könnte mit Deutschland auf Polen treffenXenia Smits könnte mit Deutschland auf Polen treffen
Quelle: Marco Wolf
Deutschlands Handball-Frauen bleibt ein richtig schweres Los für die Qualifikation zur Europameisterschaft 2020 in Dänemark und Norwegen erspart. Bei der Auslosung am 4. April in Kopenhagen befindet sich die DHB-Auswahl neben Titelverteidiger Frankreich, Olympiasieger Russland, dem WM- und EM-Dritten Niederlande sowie Rumänien, Schweden und Montenegro in Topf 1. Die jeweiligen Sieger und Zweiten der sieben Gruppen qualifizieren sich für das EM-Turnier, das vom 4. bis 20. Dezember 2020 ausgespielt wird.

Die WM-Play-Offs für die Weltmeisterschaft im Dezember in Japan sind noch nicht gespielt, da wirft die Frauen-EM 2020 in Dänemark und Norwegen schon ihre Schatten voraus. Am Donnerstag, 4. April (18 Uhr, Livestream auf dem EHF EURO Youtube-Kanal und der EHF EURO Facebook-Seite), werden in Kopenhagen die Qualifikationsgruppen für die nächste Frauen-EURO ausgelost. Die Auslosung findet im Rahmen der Konferenz der Generalsekretäre aller 50 Mitgliedsverbände der EHF statt.

Insgesamt treten 28 Mannschaften an, die jeweiligen Sieger und Zweiten der sieben Gruppen qualifizieren sich für das EM-Turnier, das vom 4. bis 20. Dezember 2020 ausgespielt wird. Da es zwei Gastgeber gibt, die direkt qualifiziert sind, ist im Gegensatz zu früheren Qualifikationen der bestplatzierte Gruppendritte nicht dabei. Auch der amtierende Europameister Frankreich muss in die Qualifikation.

Deutschland profitiert von EM-Gastgebern




Als Zehnter der EM 2018 in Frankreich ist Deutschland gerade noch im Topf 1 der besten Mannschaften gesetzt - weil Norwegen und Dänemark vor der Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener platziert waren. Somit trifft die DHB-Auswahl nicht auf die Topnationen wie die EM-2018-Medaillengewinner Frankreich, Russland oder Niederlande sowie Rumänien, Schweden und Montenegro.

Schwere Hürden warten hingegen auf Österreich und die Schweiz. Die von Herbert Müller trainierten Österreicherinnen wurden mit Weißrussland, Slowakei, Türkei, Mazedonien, Ukraine und Italien in Lostopf 3 eingruppiert. Die Schweiz hingegen steht mit Island, Portugal, Litauen, Färöer Inseln, Kosovo gar in Lostopf 4.

Eine Mannschaft für Topf vier muss noch ermittelt werden: Finnland, Griechenland und Luxemburg spielen Ende Mai/Anfang Juni in einem Turnier den Sieger der Vorqualifikation aus. Die Qualifikation für die EM 2020 wird wie gewohnt an sechs Spieltagen ausgetragen, jeweils zwei Runden bilden einen Doppelpack. Auftakt ist am 25./26. September 2019.

Am 2. und 5. Juni stehen für die deutschen Frauen zunächst noch die Play-Off-Spiele zur WM in Japan gegen Kroatien auf dem Programm. Dort hat sich der Deutsche Handballbund für sein Heimspiel am 5. Juni auf den Spielort Hamm fesstgelegt, die Anwurfzeit wird trotz des Mittwochstermins vermutlich 18.45 Uhr sein.

Die Töpfe für die Auslosung der Frauen-EM-Qualifikation 2020 am 4. April:




Topf 1: Frankreich, Russland, Niederlande, Rumänien, Schweden, Montenegro, Deutschland
Topf 2: Serbien, Tschechien, Ungarn, Spanien, Slowenien, Polen, Kroatien
Topf 3: Österreich, Weißrussland, Slowakei, Türkei, Mazedonien, Ukraine, Italien
Topf 4: Schweiz, Island, Portugal, Litauen, Färöer Inseln, Kosovo, Sieger des Vorqualifikationsturnier (mit Finnland, Griechenland und Luxemburg)

Die Termine der Qualifikationsspiele:
Runde 1: 25./26. September 2019
Runde 2: 28./29. September 2019
Runde 3: 25./26. März 2020
Runde 4: 27/28 März 2020
Runde 5: 27./28. Mai 2020
Runde 6: 31. Mai 2020 (alle Spiele zeitgleich um 16 Uhr)

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