11.03.2019 11:33 Uhr - 2. Bundesliga - PM Kurpfalz Bären, red

Kurpfalz Bären überzeugen mit hoher Angriffseffektivität gegen Gedern/Nidda

9/3 Tore: Saskia Fackel9/3 Tore: Saskia Fackel
Quelle: Kurpfalz Bären
Das hohe Endergebnis täuscht: Der Aufsteiger aus Hessen zeigte bis eine Viertelstunde vor Spielende ein wohl strukturiertes Spiel und ließ sich nicht abschütteln. Beim 20:19 wurden einige Bärenfans doch etwas unruhig, da die Erinnerungen an die zwei Heimniederlagen gegen Nürtingen und Rödertal noch in bester Erinnerung waren. Aber während Gedern/Nidda zusehends abbaute, drehten die Bären-Ladies jetzt mächtig auf und nutzten ihre Chancen konsequent. Gästetrainer Christian Breiler resümierte: "Es war leider so wie in vielen Spielen in dieser Saison. Wir haben lange Zeit gut gespielt und tapfer gekämpft, aber in spielentscheidenden Szenen zu viele Fehler gemacht."

In beiden Halbzeiten gab es jeweils 27 Bärenangriffe, die mit 17 Toren abgeschlossen werden konnten. Das ist eine beachtliche Erfolgsquote von 63 Prozent. Das war aus Bärensicht aber auch notwendig, da die Gäste aus Hessen es ruhig angehen ließen, um das Tempospiel des Gastgebers nicht zur vollen Entfaltung kommen zu lassen. Kristin Amos aus dem Rückraum und vom Siebenmeterpunkt sowie Leonie Nowak vom Kreis sorgten dafür, dass die Bären bis zum 12:11 in der 23. Minute ordentlich unter Druck standen. Erst in den letzten Minuten vor der Pause brachten Carmen Moser, Saskia Fackel und Elena Fabritz die Bären etwas deutlicher in Front.

Während sich bei den Gästen nur fünf Spielerinnen in die Torskala eintragen konnten, waren es zehn Bären-Ladies, die im Abschluss erfolgreich waren. Saskia Fackel mit neun und Carmen Moser mit sieben Treffern zeigten wieder einmal ihre Stärke im Abschluss und waren von der Abwehr der Gäste nicht unter Kontrolle zu bringen. Eine sehr starke Abwehrleistung zeigte Lena Feiniler, die mit viel körperlichem Einsatz in einem durchweg sehr fairen Spiel die Lücken am Kreis schließen konnte.

Trainerin Kate Schneider war zufrieden und erleichtert: "Es war heute deutlich zu spüren, dass die Mannschaft auch einmal wieder den eigenen Fans ihre Stärken präsentieren wollte. Ich glaube, wir können sehr zuversichtlich den weiteren Herausforderungen entgegensehen."

Für Sophia Sommerrock war es die letzte Partie in der Ketscher Neurotthalle. Die Linkshänderin, die in den USA ihre Bachelorarbeit schreiben wird, wurde nach dem Spiel gebührend verabschiedet, da sie nach dem Auswärtsspiel in Herrenberg schon ihre Koffer packen wird. Elena Fabritz übernahm diese Aufgabe und betonte den Wunsch aller Fans und Spielerinnen: "Wir alle hoffen, dass Sophia im September wieder dabei sein wird!"