10.03.2019 15:09 Uhr - 2. Bundesliga - Geger, SVW

"Der Sieg tut unheimlich gut" - Werder Bremen mit Heimerfolg gegen Trier

Werder setzte sich gegen Trier durchWerder setzte sich gegen Trier durch
Quelle: Hansepixx
In der 2. Bundesliga konnten die Werder-Handballerinnen einen ganz wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt holen. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, DJK/MJC Trier, gab es einen 29:27-Heimsieg. Bei den Gästen hatte die frühere Nationalspielerin Franziska Garcia Almendaris ihr Comeback gefeiert, dies verhinderte die Niederlage aber nicht. Trier bleibt Schlusslicht, Bremen hat als Drittletzter nun fünf Vorsprung vor dem Gegner und vier vor Gedern/Nidda.

Von Beginn an war es das, wie erwartet umkämpfte Spiel in dem die Bremerinnen ein wenig brauchten, um in Fahrt zu kommen. Alina Otto erzielte den ersten Treffer per Siebenmeter nach knapp vier Minuten zum 1:2. In der Folge konnte Werder aber das Tempo anziehen und sich beim 5:2 (9.) eine Führung erspielen.

Trier nahm die erste Auszeit, doch Werder verteidigte stark, hatte mit Meike Anschütz einen sicheren Rückhalt und im Angriff erhöhte Merle Heidergott auf 6:2. Trier blieb aber dran, auch wenn sich die `Miezen` jeden Treffer hart erarbeiten mussten. Bremen konnte die Führung aber bei mindestens zwei Toren halten. Mitte der ersten Halbzeit wurde die Partie dann rauer, doch Werder bestimmte das Spiel und hielt Trier weiter auf Distanz. Kurz vor der Pause erhöhte Lotta Heinrich auf 15:11 und stellte wieder eine Vier-Tore-Führung her.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs blieb alles beim Alten: Werder verteidigte gut und hielt Trier auf Distanz. 20:16 führten die Grün-Weißen Mitte der zweiten Halbzeit. Der SVW spielte clever und mit viel Leidenschaft, so dass Trier keine Möglichkeit hatte zu verkürzen. Nachdem Vesna Tolic einen Siebenmeter für Trier verworfen hatte und Lotta Heinrich auf 25:19 (52.) erhöhte schien die Vorentscheidung gefallen zu sein.

In der Schlussphase agierten die Gäste mit einer offenen Manndeckung und verkürzten zwei Minuten vor dem Ende auf 28:26. Werder blieb aber ruhig und die starke Rabea Neßlage verwandelte den entscheidenden Strafwurf zum 29:26. Am Ende feiern die Werder-Damen einen ganz wichtigen 29:27-Heimsieg im Kampf um den Klassenerhalt, Trier hingegen bleibt Schlusslicht.

"Der Sieg tut unglaublich gut, das war ein Vier-Punkte-Spiel", strahle Werder-Spielerin Rabea Neßlage nach dem Spiel und auch Trainer Dominic Buttig zeigte sich zufrieden: "Wir haben sehr wenige Fehler gemacht, viel Ruhe ins Spiel gebracht und die richtigen Entscheidungen getroffen."

Für Buttig und die gesamte Mannschaft ist aber auch klar, dass man jetzt in den nächsten Spielen nachlegen muss. Am nächsten Wochenende geht es zum direkten Konkurrenten nach Lintfort und im nächsten Heimspiel geht es für die Grün-Weißen gegen die TG Nürtingen, aus diesen Spielen will Buttig natürlich das "Maximale herausholen".