09.03.2019 18:47 Uhr - Weltmeisterschaft - PM ÖHB

Spanien-Legionärin Ines Rein vor Debüt im österreichischen Nationalteam

ÖHB-Coach Herbert Müller berief Ines Rein erstmals in den KaderÖHB-Coach Herbert Müller berief Ines Rein erstmals in den Kader
Quelle: ÖHB/Pucher
Der 22. März 2019 wird für Ines Rein ein besonderer Tag: dann bestreitet sie gegen Slowenien ihr erstes Länderspiel mit dem A-Nationalteam. Im Sommer 2018 wagte sie den Schritt nach Spanien zu Rincon Fertilidad Malaga, wo sie ihr Spiel völlig umstellen musste. Am 18. März steht das erste Training mit dem Nationalteam an. Das 4-Nationen Turnier in Porec (CRO), wo man neben Slowenien auch auf Tschechien und Gastgeber Kroatien trifft, ist die letzte Vorbereitung vor dem WM-Playoff im Juni gegen Ungarn.

Seit Juli 2018 ist Ines Rein beim spanischen Erstligisten Rincon Fertilidad Malaga engagiert. "Es hat viel gekostet mich anzupassen. Das spanische Spiel ist sehr schnell, etwas individueller ausgelegt und mit viel Bewegung ohne Ball. Ich habe Sachen gelernt, die hier völlig anders sind. Da muss man umdenken", erzählt die 24-Jährige.

Nachdem Ines Rein bereits im 94er-Nationalteam spielte, läuft sie beim bevorstehenden 4-Nationen Turnier, von 22. bis 24. März in Porec (CRO), erstmals auch im A-Nationalteam auf. "Ich war ein wenig überrascht von meiner Einberufung, da wir auf der Position Linksaußen gut besetzt sind. Ich freue mich riesig, das war und ist natürlich immer ein Ziel gewesen", gibt sie sich bescheiden.

Für Teamchef Herbert Müller ist es die letzte Vorbereitung auf das WM-Playoff Anfang Juni gegen Ungarn, 2. Juni 2019 im Raiffeisen Sportpark Graz und 5. Juni in Zalaegerszeg (HUN). Die EHF EURO 2018 verpasste das Nationalteam zuletzt nur knapp, feierte in der Qualifikation einen Sensationserfolg über Olympiasieger Russland und konnte auch Rumänien, das bei der EM Vierter wurde, zweimal fordern.

Ziele der Debütantin: "Ich denke als Mannschaft ist es wichtig, dass wir gut miteinander auskommen, gut abgestimmt sind und dass wir Kampfgeist zeigen. Wenn wir verlieren sollten, aber alles gegeben haben, können wir uns auch keinen Vorwurf machen. Ich möchte mein i-Tüpfelchen dazugeben. Wenn ich helfen kann, werde ich mein Bestes geben."

"Man hat gesehen, dass wir Topteams schlagen können. Unser Ziel muss sein, kontinuierlich so zu spielen und unser Potential zu zeigen", meint Ines Rein. Auf die Frage, was Österreich im WM-Playoff im Juni erwartet, sagt sie: "Handball hat in Ungarn eine große Tradition, das ist eine andere Welt. Wir können uns auf zwei schwierige Spiele einstellen. Und auch der Faktor Fans ist nicht außer Acht zu lassen, da werden wir den achten Mann gegen uns haben."

In der spanischen Liga steht man nach 18 Runden mit 20 Punkten auf Platz sieben. Im letzten Spiel gegen Mecalia Atlético Guardés erzielte Ines Rein zwei Treffer, am Ende verlor man allerdings 26:34.

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