06.03.2019 08:32 Uhr - 2. Bundesliga - PM Waiblingen

Waiblinger Tigers mit Neuzugang aus Nellingen

Alina Ridder und Waiblingens Vorstandsmitglied Peter MüllerAlina Ridder und Waiblingens Vorstandsmitglied Peter Müller
Quelle: VfL Waiblingen Handball e. V.
Der VfL Waiblingen vermeldet den ersten Neuzugang für die kommenden Saison und verstärkt sich mit einer Erstliga-Spielerin: Die 19-jährige Alina Ridder wechselt von den Schwaben Hornets Nellingen zu den Remstälerinnen. Wie VfL-Vorstandsmitglied Peter Müller mitteilt, hat Alina Ridder bei den Tigers einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30.06.2021 unterschrieben.

"Wir freuen uns sehr, dass sich Alina für uns entschieden hat", so Müller weiter. "Sie passt genau in unser Konzept, mit jungen und ehrgeizigen Spielerinnen aus der Region den Frauen-Handball in Waiblingen weiter voranzubringen. Mit ihrer Erstliga-Erfahrung aus Nellingen und ihrer Zielstrebigkeit wird sie eine wichtige Rolle in der Spielphilospophie unsere Trainers Nicolaj Andersson einnehmen."

Alina Ridder begann in ihrem Heimatort Weinstadt mit 6 Jahren das Handballspielen. Ab der C-Jugend schloss sich die gebürtige Hagenerin der SV Remshalden an, mit der sie 2015 Deutsche B-Jugendmeisterin wurde und in der A-Jugend-Bundesliga spielte. Anschließend folgte der Wechsel zur SG BBM Bietigheim. Dort spielte Alina Ridder sowohl in der A-Jugend als auch in der 2. Frauenmannschaft (3. Liga). Mit Bietigheim wurde sie 2017 und 2018 gleich zwei Mal in Folge HVW-Pokalsiegerin. Zudem wurde die Dual-Studentin für Wirtschaftsinformatik mit der HVW-Auswahl 2016 Länderpokalsiegerin. Zur laufenden Saison 2018/2019 folgte mit dem Wechsel zu den Schwaben Hornets Nellingen dann der Schritt in die 1. Bundesliga.

"Meine Zeit in Nellingen war sehr lehrreich", so die Rechtshänderin. "Ich bin dem Verein dankbar, dass ich dort die Chance bekommen habe, in der ersten Liga zu spielen. Mit Top-Spielerinnen zu trainieren hat mich individuell nochmals sehr viel weiter gebracht."

Obwohl Alina Ridder bislang noch nicht in Waiblingen spielte, hatte sie schon früh durch die räumliche Nähe Bezugspunkte zum VfL und besuchte einige Spiele in der Rundsporthalle. Bei den nun stattgefundenen Gesprächen mit den VfL-Verantwortlichen gewann die Linksaußenspielerin sofort einen sehr sympathischen Eindruck des Vereins. "Die klare und direkte Kommunikation, wo meine Einsatzmöglichkeiten liegen, wie ich meine Stärken einbringen kann und woran ich noch arbeiten muss, hat mir besonders gefallen. Daher freue mich sehr auf dieses neue Kapitel."

In Waiblingen trifft Alina Ridder gleich auf mehrere Spielerinnen, mit denen sie bereits bei ihren bisherigen Vereinen zusammen gespielt hat: Lea Gruber, Vanessa Nagler, Hanna Hojczyk und Sinah Hagen waren ihre Mitspielerinnen bei der SV Remshalden in der Jugendbundesliga, und mit Louisa De Bellis spielte sie bereits vier Jahre lang in Folge zusammen.