04.03.2019 14:28 Uhr - 1. Bundesliga - PM Bad Wildungen

Vipers mit achtbarer Leistung gegen Bietigheim: "Haben um jeden Ball gekämpft"

Valentyna SalamakhaValentyna Salamakha
Quelle: Marco Wolf
Gegen den scheinbar übermächtigen Gegner hielt die HSG Bad Wildungen beim 18:23 lange mit.

Die stark dezimierte Mannschaft aus der Kurstadt startete gut in die Partie. Vor allem eine aggressive Abwehr um die stark haltende Manuela Brütsch im Tor legte den Grundstein für die 4:3-Führung in der 10. Spielminute. Im weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte legten die Vipers immer wieder vor und konnten zwischenzeitlich mit drei Toren davonziehen. Kurz vor der Pause schalteten die Gäste jedoch einen Gang hoch und konnten die Führung zum 11:12 in der 30. Minute durch ein Torwarttor von Valentyna Salamakha zurückerobern.

Leider verpassten es die Gastgeberinnen an die gute Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen. Insbesondere in der Offensive taten sich die Schützlinge von Tessa Bremmer sehr schwer. So gelang erst in der 43. Minute das erste Tor in Durchgang zwei durch Anna Frankova.

Die SG-Ladies hatten in der Zwischenzeit jedoch schon sechs Mal eingenetzt, sodass die Vipers nun mit 12:18 im Hintertreffen waren. Die Nordhessinnen gaben sich jedoch nicht auf und kämpften unermüdlich für jedes Tor. In der Schlussphase keimte noch einmal ein Funken Hoffnung auf, als Anna-Maria Spielvogel zum 15:19 in der 51. Minute verkürzte. Ein paar unkonzentrierte Abschlüsse und die schwindenden Kräfte der hart ackernden Hausherrinnen führten am Ende jedoch dazu, dass die Gäste aus Bietigheim wie erwartet die zwei Punkte auf die Heimreise mitnahmen, dafür allerdings sehr viel investieren mussten.

Vipers haben "um jeden Ball gekämpft"




Bremmer war vor allem mit der Defensive zufrieden: "Ich denke es gibt nur wenige Mannschaften, die Bietigheim unter 25 Toren halten können. Darauf können wir stolz sein. Meine Mädels waren sehr aggressiv und haben um jeden Ball gekämpft. Zudem hatten wir stark haltende Torhüterinnen dahinter. In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit hat uns leider der nötige Zug zum Tor gefehlt, was so eine Mannschaft wie Bietigheim natürlich eiskalt bestraft. Durch unsere offensive Abwehr konnten wir uns dann wieder zurück kämpfen."

Insgesamt ist Bremmer mit der Leistung der letzten drei Spiele zufrieden. Dies wird sich hoffentlich auch bald wieder im Punktestand wiederspiegeln. Die nächste Chance dazu haben die Vipers am Samstag, den 09.03.2019, in Dortmund.