03.03.2019 14:08 Uhr - 1. Bundesliga - PM BVB, red

Dortmund muss klare Niederlage einstecken: "Metzingen war eine Nummer zu groß"

Metzingen - hier Julia Behnke - war eine Nummer zu groß für DortmundMetzingen - hier Julia Behnke - war eine Nummer zu groß für Dortmund
Quelle: Zühlke / Metzingen
Borussia Dortmund erwischte am Samstag beim 18:33 (9:15) gegen TuS Metzingen einen gebrauchten Tag. Die personell gebeutelten Schwarz-Gelben hatten der konsequenten Metzinger Deckung und dem daraus resultierenden Tempospiel am Samstagabend nur punktuell etwas entgegenzusetzen. "Heute war nicht mehr drin, Metzingen war eine Nummer zu groß", konstatierte auch BVB-Coach Gino Smits nach der Partie.

Seine Schützlinge agierten aufgrund der Personalnot im Rückraum von Beginn an mit zwei Kreisläuferinnen und musste sich jeden Treffer hart erarbeiten. Eine Viertelstunde lang gestaltete sich die Partie offen, weil der BVB über den Kreis zu Torerfolgen kam und die Gastgeberinnen im Deckungsverbund eine gewisse Zeit brauchten, um sich auf das Dortmunder Spiel einzustellen. Schon von Beginn an zeigten die Baden-Württembergerinnen allerdings, dass sie 60 Minuten lang richtig aufs Tempo drücken würden.

Und als man das BVB-Spiel über den Kreis besser in den Griff bekam, hatten die Dortmunderinnen der Wucht, mit der das Team von Trainer André Fuhr nicht nur den direkten Gegenstoß, sondern auch die zweite Welle und die schnelle Mitte ausspielte, kaum etwas entgegen zu setzen. "Wir haben von der ersten Minute an unser Spiel gespielt, aufmerksam und mit viel Geschwindigkeit", analysierte ein zufriedener Fuhr den Auftritt seiner Mannschaft.

Folgerichtig war beim 9:15-Rückstand zur Pause schon klar, dass die Gäste eine Mammutaufgabe vor sich hatten, wollten sie noch etwas Zählbares holen. Doch Metzingen tat Smits? Schützlingen nicht den Gefallen, nachzulassen. Kaum einmal kamen die Schwarzgelben selbst ins Tempospiel, weil sie sich eben im Angriff schwer taten und somit einfache Gegentreffer kassierten.

Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff führte der TuS bereits mit acht Toren (18:10), die Dortmunderinnen versuchten weiterhin, sich in die Partie zu beißen, doch in der 42. Minute stellte Marlene Zapf das erste Mal einen Zehn-Tore-Vorsprung her - nicht ganz zufällig per Gegenstoß. Somit war die Partie dann allerspätestens eine Viertelstunde vor Schluss zu Gunsten der Gastgeberinnen entschieden.