03.03.2019 08:51 Uhr - 1. Bundesliga - tsv, red

Nach zwei denkwürdigen Partien im Saisonverlauf: Leverkusen trifft zum dritten Mal auf Halle

Leverkusen und Halle trafen im Saisonverlauf bereits zweimal aufeinanderLeverkusen und Halle trafen im Saisonverlauf bereits zweimal aufeinander
Quelle: SV Union Halle-Neustadt
Die Bundesliga-Handballerinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen empfangen am heutigen Sonntag um 16 Uhr in der Ostermann-Arena das noch sieglose Schlusslicht Union Halle-Neustadt. Zweimal kam es in dieser Saison bereits zum Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten - "und beide Male waren es denkwürdige Spiele", blicken die Leverkusenerinnen in ihrem Vorbericht zurück.

In der Meisterschaft setzten sich die Elfen mit 32:24 durch, taten sich jedoch lange Zeit ziemlich schwer; zur Pause führte die Union sogar noch mit 17:11. Das zweite Aufeinandertreffen ergab sich dann im DHB-Pokal im Januar. Diesmal triumphierten die Gastgeberinnen und zerstörten mit einem 35:31 den Elfen-Traum vom Final-Four-Turnier.

In der Bundesliga warten die "Wildcats" jedoch noch immer auf ihr erstes Erfolgserlebnis. Als Tabellenletzter haben sie durch zwei Unentschieden gerade einmal zwei Punkte auf der Habenseite stehen. Und dennoch ist der Klassenverbleib für Halle immer noch ein Thema, denn der Abstand zum zwölften Platz und damit zum "rettenden Ufer" beträgt lediglich vier Zähler.

Zuletzt gab es für das Team um Trainer Tanja Logvin allerdings zwei deutliche Niederlagen in Oldenburg (26:35) und gegen Göppingen (22:30), nachdem man mit dem 31:31 gegen Dortmund einen Achtungserfolg landete. Auch Leverkusen spielte zuletzt unentschieden gegen den BVB, nachdem das Team von Robert Nijdam mit 25:32 in Bietigheim verloren hatte.

Für den Gastgeber aus der karnevalsbegeisterten Region ein alles andere als idealer Termin. "Der Rest Handball-Deutschlands interessiert sich leider herzlich wenig für die närrische Jahreszeit", bedauert Bayers Geschäftsführerin Renate Wolf. Deshalb sei "eine Terminierung dieses Spiels auf den Karnevalssonntag nicht zu verhindern" gewesen.