02.03.2019 10:51 Uhr - 1. Bundesliga - SG BBM, red

SG BBM Frauen treffen auswärts auf die HSG Bad Wildungen Vipers

Martin AlbertsenMartin Albertsen
Quelle: Marco Wolf
Am 16. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen (HBF) tritt die SG BBM Bietigheim am Samstag, den 2. März, auswärts beim Tabellenzehnten HSG Bad Wildungen Vipers an. Der souveräne Tabellenführer möchte mit einem Sieg seine Spitzenposition an der Sonne weiter verteidigen. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Nach dem deutlichen 30:21-Derbysieg gegen die TuS Metzingen am vergangenen Samstag vor über 2400 Zuschauern in der Ludwigsburger MHP Arena sind mit der SG BBM Bietigheim und dem Thüringer HC noch zwei Mannschaften im Meisterschaftsrennen - die TuSsies aus der Outlet-City haben sich erst einmal daraus verabschiedet. Für die Bietigheimerinnen geht es jetzt darum, die konstant guten Leistungen in der Liga weiterhin zu bestätigen, um so die Titelambitionen nachhaltig zu untermauern.

Das Hinspiel gegen den kommenden Gegner gewannen die SG BBM-Ladies zuhause klar mit 33:20. Helfen zum doppelten Punktgewinn soll dann wieder Topscorerin Fie Woller, die jüngst ihren zum Saisonende auslaufenden Vertrag um eine weitere Spielzeit verlängerte.

Albertsen: "Wir müssen die Leistungen wie zuletzt abrufen"




Die HSG Bad Wildungen Vipers stehen mit fünf Siegen nach 15 absolvierten Partien auf Platz zehn der Tabelle. Das letzte Heimspiel gewann das Team von Trainerin Tessa Bremmer mit 26:23 gegen die HSG Blomberg-Lippe. Auswärts setze es mit dem Schlusspfiff eine bittere 27:28-Niederlage bei der Neckarsulmer Sport-Union. Die Vipers, um ihre Leistungsträgerinnen Anouk Nieuwenweg und Torhüterin Anne Bocka, werden alles in die Waagschale werfen, um sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen.

SG BBM-Cheftrainer Martin Albertsen sagt vor der Auswärtspartie: "Meine Mannschaft macht einen guten Eindruck und jede Spielerin präsentiert sich gut im Training. Bad Wildungen wird gegen uns hochmotiviert antreten. Wir müssen die Leistungen wie zuletzt abrufen, um die Punkte mitzunehmen."


Tessa Bremmer: "Können ohne Druck spielen"




Vipers-Trainerin Tessa Bremmer freut sich auf einen Gegner, "gegen den wir ohne Druck spielen können. Trotz der bitteren Niederlage in Neckarsulm und der dünnen Besetzung können wir viel Positives aus den letzten zwei Spielen mitnehmen. Für uns wird es wichtig sein, dass wir das Spiel so lange wie möglich offen gestalten und Bietigheim nicht zu einfachen Gegenstoßtoren kommen lassen."

An der Personalsituation wird sich auch im Spiel gegen die Schwäbinnen nichts ändern. Umso mehr benötigen die Vipers die Unterstützung von den Rängen und hoffen auf eine gut gefüllte Ense-Halle gegen den Deutschen Meister von 2017. Manch einer erinnert sich vielleicht noch an eine "historische" Partie zu Jahresbeginn 2018, als der Thüringer HC ebenfalls als ungeschlagener Tabellenführer in die Kurstadt reiste und die Heimfahrt mit den ersten Minuspunkten antreten musste.