02.03.2019 08:54 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Füchse Berlin wollen bei der HSG Gedern/Nidda Revanche für Hinspielniederlage

Die Füchse wollen Revanche für das HinspielDie Füchse wollen Revanche für das Hinspiel
Quelle: Spreefüxxe Berlin
Nach zwei Auswärtsspielen hintereinander steht für die HSG Gedern/Nidda in der 2. Bundesliga wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Am heutigen Samstag um 18 Uhr sind die Füchse Berlin in der Gymnasiumhalle Nidda zu Gast, die zuletzt einen Erfolg gegen Bremen einfahren konnten.

Im Hinspiel gelang der HSG eine faustdicke Überraschung. Mit einer der besten Saisonleistungen setzte man sich in Berlin mit 26:24 durch. Das würde die Mannschaft von Trainer Christian Breiler im zweiten Aufeinandertreffen dieser Spielzeit natürlich nur allzu gerne wiederholen. "Sie werden uns nach der Niederlage im Hinspiel nicht unterschätzen", ahnt der HSG-Coach.

Die offenen Rechnung betont auch der Pressedienst der Füchse, der vor dem Gegner warnt: "Der aktuelle Tabellenfünfzehnte braucht im Abstiegskampf jeden Punkt und man darf sich darauf einstellen, dass die HSG zu Hause alles dran setzten wird, einen Kampf zu liefern. Im Hinspiel konnte sie mit einer aggressiven Deckung im Zentrum die Spreefüxxe vor große Probleme stellen."

Berlins Trainer Goncalo hofft, dass im Gegenzug zu damals die Mannschaft diesmal seine Vorgaben beherzigen wird und das Spiel in die Breite verlagert. In den letzten beiden Partien konnte man mit den taktischen Vorgaben sehenswerten Handball abliefern. "Auf schönen Handball wird es am Sonnabend im Abstiegskampf wohl nicht ankommen. Doch die Spreefüxxe nehmen die Aufgabe an und fahren mit viel Rückenwind nach Nidda", so die Gäste.

"Der Favorit jedoch ist einmal mehr der Gegner", betont Gedern/Nidda unterdessen. Die Füchse, die sich in der eigenen Schreibweise als Spreefüxxe bezeichnen, sind mit 19:21 Punkten und als Tabellenneunter im gesicherten Mittelfeld. Zuletzt gab es für die Berlinerinnen zwei Siege - erst ein klares 27:17 gegen den TSV Nord Harrislee, dann ein 34:29 gegen Werder Bremen. Beste Torschützin der Haupstädterinnen ist die erfahrene Rückraumspielerin Anna Blödorn mit 94/28 Treffern.

"Sie sind im Rückraum von jeder Position torgefährlich. Dazu haben sie ein gutes Zusammenspiel mit der Kreisläuferin", weiß HSG-Coach Breiler um die Stärken des Kontrahenten. "Wir wollen uns gegen Berlin wieder besser präsentieren und ein anderes Gesicht zeigen als letzte Woche", erklärte HSG-Trainer Christian Breiler. Die Gastgeber laden im Anschluss übrigens zur Faschingsparty: "Ab 19.59 Uhr feiern wir im Sportheim bei kölsche Tön, Kölsch, Gin Tonic und Sekt ausgiebig die fünfte Jahreszeit und freuen uns auf viele Mitfeiernde."