18.02.2019 18:49 Uhr - 1. Bundesliga - PM HSG Bensheim/Auerbach, red

HSG Bensheim/Auerbach verlängert Vertrag mit Torhüterin

Jessica KocklerJessica Kockler
Quelle: Andrea Müller, Flames
Torhüterin Jessica Kockler bleibt bei den HSG Bensheim/Auerbach Flames: Die gebürtige Saarländerin unterschrieb einen neuen Vertrag mit einer Laufzeit bis 2020, inklusive einer Option auf ein weiteres Jahr.

Seit 2017 hütet Jessica Kockler das Tor der HSG Bensheim/Auerbach und war in der Premierensaison im Oberhaus gemeinsam mit Pauline Radke eine wichtige Komponente im Kampf um den Klassenerhalt. Vergangenen Samstag zeigte sie gegen den Buxtehuder SV abermals ihre Klasse und wurde zur Spielerin des Tages gewählt.

"Es freut uns sehr, dass wir mit Jessica weiterarbeiten dürfen. Sie strahlt mit ihrer Erfahrung eine absolute Ruhe aus und antizipiert gegnerische Würfe sehr gut", umschreibt Geschäftsführer Michael Geil die Gründe für die Verlängerung. Er fügt hinzu: "Die vielen Siebenmeterversuche, die sie für uns pariert hat, sind ein weiteres Qualitätsmerkmal. Da bei ihr auch die menschliche Komponente passt, war es für beide Seiten schnell klar, den Vertrag zu verlängern!"

In St. Wendel geboren, wechselte die Kauffrau im Groß- und Außenhandel von der DJK Marpingen nach Trier und war beim ehemaligen deutschen Meister "Dienstälteste Mieze". Von der Mosel ging es an die Bergstraße, auch beruflich hat sie ihr Glück mittlerweile gefunden: Jessica Kockler ist bei Flames-Sponsor Daum Heizung & Sanitär GmbH angestellt. Zudem lebt sie wieder mit ihrem Partner zusammen, das Flames-Paket ist also rund.

"Es ist tatsächlich so, dass für mich hier alles passt, beruflich wie privat. Man kann sagen, ich bin angekommen! Dazu ein Verein, der immer ein sehr verlässlicher Partner ist, bodenständig und authentisch. Sportlich möchte ich helfen, unsere Ziele zu erreichen - der Klassenerhalt in dieser Saison ist ein solches! Außerdem ist die Weststadthalle mittlerweile eine echte Festung, es macht einfach Spaß, vor so einer Kulisse zu spielen!"

Noch einmal Michael Geil: "Die Mischung aus Arbeit und Handball ist bei uns die Grundlage. Wir sind der Überzeugung, dass wir bei den Flames gerade diese Parameter sehr gut beherrschen. Unser gutes Netzwerk mit verlässlichen Partnern und Sponsoren hilft uns dabei, unseren Spielerinnen einen geeigneten Job an die Seite stellen zu können. Hinsichtlich der Zukunftsplanung für die Zeit nach dem Leistungssport sicherlich ein zugkräftiges Argument!"

18.02.2019 - Nationalteam-Kapitänin Behnke wechselt nach Russland

18.02.2019 - "Beim Aufwärmen ein bisschen erschrocken": Metzingen kann volle Bankbesetzung nutzen

18.02.2019 - HBF kompakt: Spitzentrio setzt sich weiter ab, Bad Wildungen mit wichtigen Punkten