18.02.2019 12:18 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Beyeröhde-Wuppertal nur zum Beginn mit Mühe gegen Trierer Miezen

Martin SchwarzwaldMartin Schwarzwald
Quelle: TVB
Diesmal war die Partie gegen das aktuelle Schlusslicht der Liga eine klare Angelegenheit. Der TVB Beyeröhde-Wuppertal besiegt vor knapp 240 Zuschauern in der Sporthalle Buschenburg die DJK/MJC Trier mit 33:25 (19:12) und belegt damit weiterhin den dritten Platz in der 2.Handball-Bundesliga.

Nur zu Beginn des Spiels hatten die Handballgirls Probleme mit dem deutschen Meister von 2003. Da gingen die "Miezen" aus Trier zunächst in Führung und konnten bis zur 11. Spielminute auf 7:4 davonziehen. TVB-Coach Martin Schwarzwald zog die "Grüne Karte" und brachte sein Team auf Kurs. "Es war gar nicht so schlecht, dass die Miezen so stark begonnen haben. So war allen klar, dass jeder an seine Grenzen gehen muss, wenn wir das Spiel gewinnen wollen", meinte Schwarzwald im Anschluss.

Die 7-Treffer-Serie innerhalb der folgenden neun Minuten zum7:11 wurde auch dadurch begünstigt, dass die Gäste vier Abschlüsse versemmelten - dazu kamen Abspiel- und technische Fehler der Miezen. Triers Trainerin Elena Vereschako konterte mit einer eigenen Auszeit, die aber nur kurz Wirkung zeigte (9:12/21.). Danach versetzten die Wuppertalerinnen dem Liga-Schlusslicht den entscheidenden Schlag. Der Trierer Rückstand wuchs innerhalb von nur vier Minuten von 9:12 auf 9:17. "Die Ursachen waren dieselben wie bei der Serie zuvor", bilanzierte Vereschako. Wenigstens gelang es den Miezen noch, den Abstand bis zur Pause leicht zu verkürzen. Einen wesentlichen Anteil am zwischenzeitlichen TVB-Höhenflug hatte Luisa Knippert, die in dieser Phase mit unwiderstehlichem Zug zum Tor, fünf ihrer insgesamt 7 Treffer erzielte.

In der 2.Spielhälfte ging beim TVB die Konsequenz im Abschluss etwas verloren, so dass der Vorsprung gegen die Gäste aus der Moselmetropole, die ihrerseits zunehmend das Tempo aus dem Spiel nahmen, nicht entscheidend ausgebaut werden konnte. Das tat jedoch der guten Stimmung nach Spielende keinen Abbruch - die Handballgirls feierten den 33:25 Erfolg ausgelassen, und auch ein bestens gelaunter Martin Schwarzwald wollte nach einer erneut großartigen Teamleistung seines Minikaders kein "Haar in der Suppe" finden.

Nach dieser erneuten Niederlage blieb Vereschako nichts anderes übrig, als sich an Kleinigkeiten zu erfreuen. "In den ersten Minuten haben wir gezeigt, dass wir mithalten können. Dass wir kämpfen können haben wir auch noch in der Schlussphase gezeigt, als wir den Rückstand von zwischenzeitlich zehn Toren noch verkürzt haben."