16.02.2019 08:20 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vereine, red

Thüringer HC will beim TV Nellingen "Favoritenrolle annehmen"

Alicia Stolle ist wieder im TrainingAlicia Stolle ist wieder im Training
Quelle: Mario Gentzel
Erneut liegt eine zweiwöchige Spielpause hinter den Bundesliga-Handballerinnen der Schwaben Hornets Ostfildern. Am heutigen Samstag (19.30 Uhr) kommt nun der Deutsche Meister Thüringer HC als aktueller Tabellenzweiter zum Rückrundenauftakt in die Sporthalle 1.

In den zurückliegenden 14 Tagen konnten die Filder-Handballerinnen wieder nachdrücklich an ihren Defiziten arbeiten, die auch im letzten Heimspiel gegen Buxtehude nicht zu übersehen waren. Mit dem Auftakt in die Rückrunde wartet nun mit dem THC eine Aufgabe, bei der die Mannschaft von Hornets-Coach Ralf Rascher eigentlich nur gewinnen kann.

Während die Hornets mit 6:20 Punkten als Vorletzter gleichauf mit Bensheim Auerbach und Neckarsulm liegen, hat der Meister sich mit 24:2 Zählern bislang nur dem verlustpunktfreien Spitzenreiter Bietigheim geschlagen geben müssen. Die Truppe von THC-Trainer Herbert Müller ist gespickt mit Nationalspielerinnen und wird bis zum Schluss um die Titelverteidigung kämpfen. "Wir müssen die Favoritenrolle annehmen und beide Punkte gewinnen, das ist Pflicht", sagt THC-Coach Herbert Müller. Er fordert "von der ersten Sekunde an, aus einer sicheren Deckung unser schnelles Angriffsspiel" vorzutragen.

Nellingen ohne Chefcoach an der Seitenlinie




Für die Spielerinnen von Ralf Rascher geht es als klarer Außenseiter vor allem darum, sich besser zu präsentieren als in Bensheim und zuletzt gegen Buxtehude. "Wir versuchen, so lange wie möglich mitzuhalten", verspricht der Hornets-Kommandogeber, der selbst beruflich verhindert ist, jedoch von seinem Co-Trainer Dieter Döffinger an der Seitenlinie vertreten wird.

"In dieser Woche sind mit Alicia Stolle, Ina Großmann und Kristy Zimmerman gleich drei lange Zeit verletzte Spielerinnen wieder in den Trainingsprozess zurückgekehrt. Die Rückkehrer sollten uns weitere Stabilität bringen", meint man beim Pressedienst der Thüringerinnen und berichtet davon, das Iveta Luzumova nach einem Zweikampf gegen Bukarest mit Schulterproblemen zu kämpfen habe.

In den bisherigen fünf Duellen gab es für die Schwäbinnen nie etwas zu holen, sondern immer deutliche Niederlagen, dennoch wurden die Auftritte stets von Herbert Müller gelobt. Was es nach dem sechsten Aufeinandertreffen gibt, werden die 60 Minuten zeigen. Freuen würde sich die Mannschaft, wenn sie vor ausverkauftem Haus spielen dürfte, denn der amtierende Deutsche Meister schaut schließlich nicht jedes Wochenende vorbei.

Die Partie im Livestream