04.02.2019 18:49 Uhr - 2. Bundesliga - PM Zwickau, red

BSV Sachsen Zwickau mit zwei Gesichtern im Kellerduell

Katrin Friedrich (Herrenberg) setzt sich gegen Nadja Bolze und Alisa Pester durch.Katrin Friedrich (Herrenberg) setzt sich gegen Nadja Bolze und Alisa Pester durch.
Quelle: Pressedienst/Frank Krucczynski
Im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Liga haben die Frauen des BSV Sachsen Zwickau keine weiteren Punkte holen können. Im Kampf mit dem direkten Kontrahenten aus Herrenberg verloren die Gastgeberinnen mit 23:25 (9:16).

Beide Kontrahenten hatten vor Spielbeginn das gleiche Ziel - Punkte im Abstiegskampf holen. Beide müssen derzeit mit Verletzungen zurechtkommen und Beide konnten kurzfristig auf "Rückkehrer" zurückgreifen. War es bei den Kuties aus Herrenberg Kerstin Foth (nach Achillessehnenriss), war es beim BSV Christina Zuber (acht Monate Pause wegen Medizinstudium) und Beide waren in ihren Teams wieder treibende Kräfte.

Den Start in die Begegnung verschliefen die Gastgeberinnen mehr oder weniger, kamen jedenfalls nicht richtig in die Spur. In Angriff und Abwehr einfach zu passiv, wenn da nicht "Dauerbrenner" Jenny Choinowski - trotz Oberschenkelverletzung - Verantwortung übernommen und von den ersten vier Treffern drei erzielte, hätte es noch schlimmer für den BSV kommen können. So mussten sie und ihre Teamkolleginnen stets einem eins, zwei, drei Tore Rückstand (4:7/11.) hinterher laufen. Wogegen die Herrenbergerinnen mit Neubrander (8/4), Friedrich (4), Gebhard (6) relativ einfach erfolgreich waren und sich so bis zur Pause auf 9:16 absetzen konnten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sahen die ca. 500 Zuschauer einen Abwechslungsreichen Torverlauf, die Zwickauerinnen waren zwar besser im Spiel und Tina Zuber bewies, dass sie immer noch gut im "Stoff" steht. Dennoch verteidigten die "Kuties" die sieben Tore Vorsprung (14:21)bis zur 40.Minute.

Anders als in einigen Heimspielen, ergaben sich die Zwickauerinnen aber nicht dem Kontrahenten, sondern bliesen in den letzten zwanzig Spielminuten zur "Attacke". Beim 18:22 (45.) schien eine Wende möglich, doch da lief dann einiges nicht in die richtige Richtung und so zog Herrenberg (22:24/58.) den Kopf noch einmal aus der "Schlinge" und feierte den 23:25 Auswärts-Erfolg ausgelassen.

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