03.02.2019 15:53 Uhr - 2. Bundesliga - Beyeröhde-Wuppertal

TV Beyeröhde-Wuppertal quält sich gegen Gedern-Nidda zum Sieg

Natalie Adeberg zeigte erneut ihre Klasse.Natalie Adeberg zeigte erneut ihre Klasse.
Quelle: Axel Kretschmer, Mainz 05
Beim 30:29 (18:15) Arbeitssieg gegen Schlusslicht HSG Gedern-Nidda konnten die "Handballgirls" des TV Beyeröhde-Wuppertal nur in der Anfangsphase überzeugen. Am Ende wurde es wieder spannend.

Der Wuppertaler Zweitligist startete furios und legte bis zur 10.Spielminute eine klare 7:2 Führung hin. Alles sah für den favorisierten TVB nach einer klaren Sache aus. Damit waren die Gäste aus dem Hessischen jedoch keineswegs einverstanden - in der Folge setzte der Tabellenletzte immer wieder Nadelstiche und die Handballgirls offenbarten bereits im ersten Durchgang vor allem Schwächen in der Deckung.

Zum Leidwesen der heimischen 220 Zuschauer in der Buschenburg kam die HSG, vornehmlich über die junge Kristin Amos aus dem Rückraum, immer mehr in Schlagdistanz. Auf Beyeröhder Seite sorgten zumeist schöne Einzelaktionen dafür, dass der Vorsprung nicht auf weniger als 3 Treffer schrumpfte. Vor allem Natalie Adeberg mit ihren knallharten Würfen stellte die Torhüterin der HSG zumeist vor unlösbare Aufgaben.

Mit 18:15 ging es in die Pause, doch wer nun auf Besserung im zweiten Spielabschnitt gehofft hatte, wurde recht schnell eines Besseren belehrt. Während die Gäste ihre Chance auf einen nicht zu erwartenden Punktgewinn witterten, spielte der TVB im Angriff fahrig und verzettelte sich allzu oft in Einzelaktionen, was wiederum der beweglichen und aggressiven Deckung der HSG in die Karten spielte.

Die TVB-Defensive erwies sich auch in der 2.Hälfte als löchrig und so kam Gedern/Nidda immer wieder zu leichten Torchancen. Zu alledem verletzte sich beim TVB die bis dahin auftrumpfende Natalie Adeberg auch noch und fehlte damit in der entscheidenden Schlussphase. So lag in den letzten Spielminuten der Ausgleich für die Gäste in der Luft, doch erneut retteten sich die Handballgirls dank gelungener Einzelaktionen von Johanna Heldmann und Michelle Stefes und konnten, auch wenn die HSG noch einmal verkürzte, den Vorsprung über die Zeit bringen.

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