03.02.2019 12:18 Uhr - 1. Bundesliga - dpa, PM Vereine, red

Buxtehuder SV gelingt in Nellingen fünfter Sieg in Serie

Roxana-Alina Ioneac traf für die Nellingen neunmal. Den klaren Sieg holte sich aber der Buxtehuder SV.Roxana-Alina Ioneac traf für die Nellingen neunmal. Den klaren Sieg holte sich aber der Buxtehuder SV.
Quelle: Jörn Kehle/TVN
Die Frauen des Buxtehuder SV haben in der Bundesliga ihre Erfolgsserie ausgebaut. Am Samstagabend gewann die Mannschaft von Trainer Dirk Leun beim TV Nellingen klar mit 35:24 (17:13) und siegte damit zum fünften Mal nacheinander. Beste Werferin beim BSV war Lisa Prior (9/5).

"Vor der EM-Pause hätte ich nicht gedacht, dass wir die Spiele in Bad Wildungen und jetzt beim TV Nellingen so deutlich gewinnen", räumte Leun hinterher ein. Zum Auftritt seiner Mannschaft sagte er: "Wir wussten, dass wir im Tempo und der Athletik überlegen sind. Das haben wir bis zum Schluss umgesetzt. Auswärts mit elf Toren Vorsprung zu gewinnen, muss man erst einmal schaffen."

20 gute Minuten reichten dem TV Nellingen nicht. Der Buxtehuder SV erwies sich als zu stark. "Wir hatten dann zwei bis drei Phasen, in denen wir selbst Fehler produziert haben, vor allem auch leichte, die Nellingen sehr gut ausgenutzt hat. Da hat man gesehen, dass wenn man nachlässt, denn kommt Nellingen, besonders in der eigenen Halle, ins Spiel", so Buxtehude-Traner Dirk Leun.

Doch der BSV konnte sich schnel wieder fangen. "Wir haben diese Phasen relativ kurzgehalten und es nicht nochmal ganz eng werden lassen, denn sonst wäre es wahrscheinlich nochmals eine Nervenschlacht geworden. Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie sich aus den eigenen Schwächephasen konsequent wieder herausgezogen hat, Mut gehabt und das Tempo hochgehalten hat. Am Ende fällt das Ergebnis etwas zu hoch aus, aber ein Spiel dauert eben 60 Minuten", freut sich Dirk Leun über den klaren Auswärtssieg.

"Es gab drei Phasen in diesem Spiel. Die ersten zehn Minuten waren ein Debakel, so zu starten und 2:10 zurückzuliegen, aber wir hatten auch Pech mit vier Alutreffern. Anschließend waren wir 40 Minuten auf Augenhöhe, wo wir wirklich versucht haben, zu kämpfen und auch gesehen haben, was wir in der Abwehr trainiert haben, nämlich die Einstellung, Aggressiv und unterstützen. Das hat heute auch 40 Minuten lang funktioniert, aber was dann in den letzten zehn Minuten passiert, wir sind viel in Unterzahl, haben aber das Unterzahlspiel besonders trainiert, aber das war einfach nicht gut genug. Es darf einfach nicht sein, dass wir sechs Tore zurück sind und es am Schluss elf sind und das regt mich auch richtig auf", ist Rascher frustriert über den Auftritt seines Teams.



Die Gäste starteten besser und führten schnell mit 10:2 (12.) zudem hatten die Filder-Handballerinnen schon zahlreich das Aluminium des BSV-Tores getestet. Anschließend wurde es aus Sicht der Gastgeberinnen besser und der Rückstand konnte auf 5:11 (17.) verkürzt werden. Allerdings schlug Buxtehude zurück und vergrößerte den Abstand wieder auf 9:17 (26.). Die letzten vier Minuten vor der Pause gehörten dann den Hornets, die Abwehr stand besser und vorne wurde konsequent abgeschlossen, weshalb es nach einem 4:0-Lauf mit 13:17 in die Kabinen ging.

Nach dem Wechsel wurde auf 14:17 verkürzt, und bis zum 15:19 (37.) gehalten, die Norddeutschen zogen jedoch die Zügel wieder an und waren beim 15:24 mit neun Treffern vorne (40.). Die Hausherrinnen stecken aber nicht auf und kämpften sich erneut auf vier Tore zum 21:25 heran (48.). In der Schlussphase kassierte die Rascher-Sieben dann allerdings zu viele Zeitstrafen und Gegentore und musste am Ende eine 24:35-Heimniederlage einstecken.

Dank des fünften Sieges in Folge klettert der Buxtehuder SV zumindest bis Sonntagnachmittag auf den fünften Rang. "Vor der EM-Pause hätte ich nicht gedacht, dass wir Spiele wie gegen Bad Wildungen und Nellingen so deutlich gewinnen. Das spricht für die Entwicklung der Mannschaft", blickt Leun auf die vergangenen Wochen zurück.

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