31.01.2019 17:11 Uhr - 1. Bundesliga - PM Vipers, red

"Deutlicher Aufwärtstrend" - Trainerin Bremmer sieht Schritt nach vorne bei Bad Wildungen

Tessa Bremmer: "Die Verletzung von Laura konnten wir sehr gut kompensieren und auch der erneute Ausfall von Maxime Struijs im Vorfeld der Partie brachte uns nicht aus dem Konzept."Tessa Bremmer: "Die Verletzung von Laura konnten wir sehr gut kompensieren und auch der erneute Ausfall von Maxime Struijs im Vorfeld der Partie brachte uns nicht aus dem Konzept."
Quelle: Vipers
Die HSG Bad Wildungen verlangte dem Thüringer HC alles ab und hielt bei der 28:31-Niederlage das Spiel bis zum Ende offen. Auch THC-Trainer Herbert Müller lobte den Kampf des Außenseiters, der sich deutlich verbessert präsentierte. "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft", zeigte sich Vipers Trainerin Tessa Bremmer nach dem Spiel trotz verpasster Punkte positiv gestimmt.

Nach der Niederlage in Buxtehude wollten die Vipers zurück in die Spur finden. Das ist ihnen gegen den amtierenden Deutschen Meister gelungen. Die Zuschauer in der Ense-Halle sahen eine nie aufgebende Wildunger Mannschaft, die bis zum Schluss sogar noch am Punktgewinn schnupperte.

"Ich konnte sehen, dass die Trainingsinhalte der letzten Woche auf dem Feld umgesetzt wurden", analysierte Tessa Bremmer. "Vor allem was das Selbstbewusstsein und die Überzeugung betrifft, habe ich heute einen deutlichen Aufwärtstrend erkannt. Das war auch der Grund dafür, dass wir uns gegen den Deutschen Meister immer wieder zurückgekämpft haben, selbst als wir mit sechs Toren zurücklagen."

Das weitere Verbesserungspotential soll in naher Zukunft ausgeschöpft werden. "Leider konnten wir am Ende nichts Zählbares mitnehmen, aber mit so einer Leistung werden wir in den nächsten Spielen mit Sicherheit Punkte gewinnen", weiß Bremmer. Es entwickelte sich gegen den TH ein offener Schlagabtausch, bei dem Laura Vasilescu in der 15. Minute erstmals zum 7:7 ausgleichen konnte. Allerdings musste die Rumänin kurz darauf mit einer Knieverletzung vom Spielfeld getragen werden und war nicht mehr einsatzfähig. Bis zur Pause konnten die Gäste aus Thüringen wieder einen kleinen Vorsprung erlangen und so gingen die Mannschaften beim Stand von 13:17 in die Halbzeitbesprechung.

"Die Verletzung von Laura konnten wir sehr gut kompensieren und auch der erneute Ausfall von Maxime Struijs im Vorfeld der Partie brachte uns nicht aus dem Konzept", sagt Tessa Bremmer. Der 28:29-Anschlusstreffer in der 56. Minute bedeutete noch einmal Spannung in die Partie. Es war nun ein Spiel auf Messers Schneide, bei dem die Erfurterinnen in den entscheidenden Schlussminuten mehr Cleverness bewiesen. In der 57. Minute wurde Maxi Mühlner von den Unparteiischen mit einer Zeitstrafe versehen. Der THC spielte daraufhin seine Überzahl geschickt aus und konnte die Punkte am Ende mit auf die Heimreise nehmen.

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