23.01.2019 12:23 Uhr - 1. Bundesliga - PM Bad Wildungen

Bad Wildungen Vipers bindet Kapitänin und verkündet Abgang

Manuela BrütschManuela Brütsch
Quelle: malafo, Bad Wildungen Vipers
Der ältesten und wohl auch erfahrensten Spielerin der Vipers, Manuela Brütsch, ist keineswegs nach Karriereende zumute: "Ich spüre einfach, dass ich noch nicht bereit bin, mit dem Handball aufzuhören, dafür sind mein Ehrgeiz und meine Motivation noch zu groß. Ich habe noch immer Spaß daran und körperlich geht es mir auch sehr gut, deswegen habe ich mich entschieden, noch eine Saison anzuhängen." Die gebürtige Schweizerin unterzeichnet erneut einen 1-Jahres-Kontrakt beim Erstligisten.

Wie wichtig die Kapitänin für die Mannschaft ist, hat sie zuletzt im Punktspiel vor heimischer Kulisse gegen Bensheim bewiesen. Dieser Meinung schließt sich auch Vipers-Trainerin Tessa Bremmer an: "Gegen Bensheim hat Manu mal wieder gezeigt, dass sie eine Schlüsselspielerin für uns ist. Ich freue mich sehr, dass wir auf der enorm wichtigen Torhüterposition so eine Konstante aufweisen können. Sie schafft es sogar immer noch, sich von Jahr zu Jahr zu steigern, vor allem in puncto Konstanz. Aber nicht nur auf dem Spielfeld ist Manu eine Stütze für die Mannschaft, auch abseits der Platte ist sie Ansprechpartnerin und Vorbild für ihre Mitspielerinnen - und auch für Sponsoren und Fans ist Manu eine der größten Bezugspersonen."

Die 131-fache Schweizer Nationalspielerin beeindruckt nicht nur mit ihren handballerischen Fähigkeiten, ihrer Disziplin und ihrer starken Athletik, auch "als Mensch und Führungsperson hat Manu eine tragende Rolle in den letzten Jahren eingenommen und wir sind froh und auch stolz, dass wir auch nächstes Jahr auf Manu bauen können", erklärt Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel. Für die HSG Bad Wildungen Vipers hat die Vertragsunterzeichnung auch eine klare Signalwirkung für die Kaderplanung der kommenden Saison.

Abgang im Rückraum




Einen ersten Abgang gibt es für die Vipers auch zu verzeichnen: Romy Morf-Bachmann wird in der nächsten Saison nicht mehr für die Nordhessinnen auflaufen - die Schweizerin möchte gerne wieder näher bei ihrer Familie sein und so ist die zu erwartende Veränderung nachvollziehbar. Sportlich konnte Romy nach ihrer langwierigen Verletzung in der vergangenen Saison erst in dieser Spielzeit richtig Fuß fassen und ihre Akzente im Spiel der Vipers setzen. Die Vipers wünschen Romy alles Gute auf ihrem weiteren Weg!