21.01.2019 08:45 Uhr - 2. Bundesliga - PM Harrislee

Harrislee gelingt wichtiger Sieg über Trier

Janne-Lotta WochJanne-Lotta Woch
Quelle: TSV
Der TSV Nord Harrislee hat im ersten Heimspiel des Jahres 2019 einen Sieg gefeiert. Der Aufsteiger setzte sich in der Wikinghalle in Handewitt (die heimische Holmberghalle stand nicht zur Verfügung), gegen den Tabellenvorletzten DJK/MJC Trier mit 34:26 (17:15) durch.

Ein solch klares Ergebnis war in einigen Phasen des Spiels nicht abzusehen. Denn der Beginn der Partie war geprägt von der Wichtigkeit im Kampf um den Klassenerhalt. Dabei hatten beide Teams Probleme im Deckungsbereich. Dabei erwischten die Nordfrauen den besseren Start und legten nach sieben Minuten eine 5:2-Führung vor.

Auch den Trierer 6:5-Anschluss konterten die Gastgeberinnen schnell und warfen sich durch eine gute Angriffsleistung und der insgesamt 14-fachen Torschützin Lotta Woch einen 11:6 Vorsprung Mitte des ersten Durchgangs heraus. Danach leistete sich der Aufsteiger aber zu viele technische Fehler und Fehlwürfe. Zudem war die Deckung alles andere als sattelfest. Im Gegenteil. Ein 1:8-Negativlauf sorgte sechs Minuten vor der Pause für einen ernüchternden 12:14-Rückstand.

Doch der TSV Nord Harrislee fing sich wieder und drehte den Rückstand in eine 17:15 Halbzeitführung. Nach dem Wechsel blieb die Partie zunächst eng und beim 20:18 (36.) war alles offen. Da sich die Gastgeberinnen in der Defensive zunehmend steigerten, warfen sie beim 23:18 einen erneuten Fünf-Tore Vorsprung heraus.

Diesen behaupteten die Nordfrauen gegen die nie aufsteckenden Trierer "Miezen" bis in die Schlussphase. Beim 31:26 brachte Nord Harrislees Coach Shorty Linde die Nachwuchsspielerinnen Stine Jansen und Jane Andresen, die ihr Debüt in der zweiten Bundesliga feierten. Diese brachten die altehrwürdige "Hölle Nord" und die knapp 600 Zuschauer zum Brodeln, da Jansen in den letzten drei Spielminuten zwei Tore erzielte.

So stand am Ende der klare 34:26-Erfolg der Nordlichter. "Trier steht zu Unrecht da unten in der Tabelle. Sie haben es uns sehr schwer gemacht, denn das Spiel wogte lange hin und her. Lotta Woch hat ein gigantisches Spiel gemacht und auch unsere A-Jugendlichen haben uns sehr geholfen. Doch es war kein Erfolg der Einzelnen, sondern der gesamten Mannschaft", so der glückliche Shorty Linde nach dem Spiel. Debütantin Stine Jansen war ebenso glücklich. "Das war ein unglaubliches Erlebnis, mit gleich zwei Toren. Es war eine Ehre, zu spielen", so die strahlende 17-jährige.