20.01.2019 10:19 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

TuS Lintfort erwartet mit Rödertal "harte Nuss"

Annefleur BruggemanAnnefleur Bruggeman
Quelle: Roland Beyer, Lintfort
Zum ersten Mal im Jahr 2019 geht der HC Rödertal auf Reisen - nach Kamp-Lintfort nahe der niederländischen Grenze. Ungewohnt ist die Anwurfzeit. Das Spiel gegen den TuS Lintfort, der aktuell mit acht Punkten auf dem 13. Platz in der Tabelle steht, findet nämlich erst am Sonntag, den 20. Januar 2019, um 17:00 Uhr statt.

"Da kommt eine harte Nuss auf uns zu" ist sich Lintforts Cheftrainiern Bettina Grenz- Klein sicher. "Rödertal gehört schon zu den stärkeren Teams und hat sich im Sommer gut neu aufgestellt", weiß Grenz-Klein um die Stärke der Mannschaft aus der Nähe von Dresden. "Aber wir wollen dagegen halten, so gut es geht. In Kirchhof haben wir ja eine gute erste Halbzeit gespielt und mit Inske Kuik und vor allem Annefleur Bruggeman haben wir wichtige Alternativen an Bord."

Lintfort will vor allem die unerklärlichen Schwächephasen reduzieren, die in den letzten Spielen immer wieder die Punkte gekostet haben. "Nur gucken, nicht anpacken reicht uns jetzt nicht mehr. Wir wollen nicht nur mitspielen, wir müssen auch mal was Zählbares mitnehmen, wenn wir den Klassenerhalt schaffen wollen" gibt sich Grenz-Klein kämpferisch.

Frank Mühlner: "Mal sehen, wessen Trend anhält"




In diesem Jahr konnte der TuS Lintfort noch kein Spiel gewinnen. Nach der bitteren Heimniederlage gegen die DJK/MJC Trier (26:27) gab es vergangenes Wochenende eine deftige 26:36-Klatsche bei der SG 09 Kirchhof. Die Nähe zu den Niederlanden macht sich auch beim Blick auf den Kader bemerkbar. "Lintfort hat sechs seiner acht Punkte zuhause geholt. Wir sind aber auswärts bisher auch besser als im Bienenstock. Mal sehen, wessen Trend anhält. Wir wissen noch ganz genau, dass wir mit der TuS große Probleme hatten", erinnert HCR-Coach Frank Mühlner an den 22:19-Sieg seiner Bienen beim Domstadt-Cup in Fritzlar während der Vorbereitung.

Pflichtspiele bestritten beide Mannschaften zuletzt in der Saison 2016/17 gegeneinander. Beide Partien konnte der HCR gewinnen. Bienen-Trainer Mühlner ist auch dieses Mal positiv gestimmt: "Die letzten Spiele waren eng. Das zeigt, dass wir noch Arbeit vor uns haben, aber auch wie eng diese Liga ist. Die vier Siege in Serie sollten uns Selbstbewusstsein für die kommenden Aufgaben geben. Wenn wir unser Niveau abrufen, wird es die TuS schwer haben." Nur Julia Mauksch kann verletzungsbedingt nicht in Nordrhein-Westfalen auf der Platte stehen.