19.01.2019 08:55 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

"Winterschlaf sollte beendet sein" - Kurpfalz Bären erwarten Bremen

Sophia SommerrockSophia Sommerrock
Quelle: Kurpfalz Bären
Nachdem die Verträge für die nächste Saison verlängert sind, konzentrieren sich die Kurpfalz Bären der TSG Ketsch auf die laufende Runde, die sie in das Handballoberhaus führen soll. Bis zum ersehnten Aufstieg ist es aber noch weit, denn jetzt steht gegen Werder Bremen gerade das letzte Spiel der Vorrunde in der zweiten Bundesliga der Frauen an. Nachdem Buchholz/Rosengarten in den beiden letzten Spielen in Waiblingen und Beyeröhde jeweils mit einem Tor Unterschied verloren hat, stehen die Bären punktgleich mit dem Titelfavoriten mit 24:4 Punkten an der Spitze der Tabelle.

In den ersten beiden Spielen im Jahr 2019 blieben die Werder-Handballerinnen ohne Punkte. Nun müssen die Bremerinnen zum Tabellenführer der 2. Liga. Am Samstag, den 19.01.2019 um 18 Uhr ist Anwurf in Ketsch, die Kurpfalz Bären ist das Duell gegen Werder übrigens der erste Auftritt im Jahr 2019.

Nach der knappen 26:27-Niederlage am letzten Wochenende gegen den VfL Waiblingen, als die Werder-Damen eine kämpferisch starke Leistung zeigten, kommt mit dem Auswärtsspiel bei den Kurpfalz Bären nun eine ganz schwere Aufgabe auf Werder-Trainer Dominic Buttig und die grün-weißen Handballerinnen zu: "Ketsch steht zu Recht dort oben, sie haben auch in der Breite einen sehr guten Kader."

Bislang mussten die Kurpfalz Bären nur bei den Auswärtsspielen in Wuppertal und Buchholz die Punkte abgeben, also der direkten Konkurrenz um den Aufstieg. Bei Werder geht der Blick eher in die andere Richtung, "wir müssen Punkte holen egal wo, um uns von den Abstiegsplätzen abzusetzen", so Buttig beim Blick auf die Tabelle.

Das Bremen in der Liga mit allen Mannschaften mithalten kann, hat man auch am letzten Wochenende gesehen, Buttig traut seiner Mannschaft also auch gegen Ketsch etwas zu: "Wir haben uns am letzten Wochenende alle geärgert, wollen aber an die gute kämpferische Leistung anknüpfen." Die Kurpfalz Bären bestreiten gegen Werder das erste Spiel im Jahr 2019. "Es kann ein Vorteil sein schon zwei Spiele gemacht zu haben", hofft Buttig ein wenig darauf, dass den Bären etwas die Spielpraxis fehlt, die seine Mannschaft bereits in diesem Jahr gesammelt hat.

"Die vierwöchige Spielpause hat für eine angenehme Unterbrechung der Reise- und Spielstrapazen gesorgt", berichtet unterdessen der Pressedienst der Gastgeberinnen und fügt an: "Jetzt fragen sich alle Bärenfans aber, wie ihre Mannschaft im neuen Jahr wieder in Tritt kommt. Denn in den beiden vergangenen Saisons hatten die Bären im Januar große Startschwierigkeiten zu beklagen."

Das weiß aber auch Trainerin Kate Schneider, die wie gewohnt auf die Stärken des Gegners aufmerksam macht: "Bremen ist eine sehr gefährliche Mannschaft, die mit Merle Heidergott eine sehr dynamische und wurfgewaltige Spielerin in ihren Reihen hat. Aber wir gehen gut vorbereitet in die Partie und hoffen wieder auf die Anfeuerung unserer treuen Fans."

Voraussichtlich wird Sophia Sommerrock nur noch bei drei Heimspielen zu sehen sein, ehe sie im März ihre studienbedingte Reise in die USA antreten wird. "Wer sie kennt, ist sich sicher: Bis dahin wird sie all ihr Können und ihren immensen Kampfgeist zum Wohle ihres Teams einbringen. Ein Grund mehr für die Bärenfreunde, am Samstag in die Ketscher Neurotthalle zu pilgern", so der Pressedienst der Kurpfalz Bären.