05.01.2019 10:51 Uhr - 2. Bundesliga - Florian Triebel, red

Zum Jahresauftakt kommt die SG H2Ku Herrenberg in den Bienenstock des HC Rödertal

Brigita IvanauskaiteBrigita Ivanauskaite
Quelle: Helke, HCR
Unmittelbar nach den Feiertagen ist es wieder Zeit für Handball im Rödertal. Am Samstag, den 5. Januar 2019, empfängt der HC Rödertal - die Rödertalbienen die SG H2Ku Herrenberg. Anwurf der Partie ist um 17:30 Uhr. Präsentiert wird dieser Spieltag im heimischen Bienenstock von Winter Automobilpartner. Der Mehrmarkenspezialist mit verschiedenen Standorten in der Region ist seit 1925 in Familienbesitz und von Beginn an Sponsor der Rödertalbienen.

Die "Kuties" hatten einen guten Start in die Saison - sie mussten nur Niederlagen gegen die Favoritinnen aus Buchholz-Rosengarten und Beyeröhde hinnehmen. Dementsprechend belegte Herrenberg nach sechs Spieltagen den sechsten Tabellenrang.

Doch seit dem ist Sand im Getriebe der "Kuties". Sie holten nur einen Punkt und rutschten im Tableau auf den 12. Rang ab. Auch vor der Winterpause gab es eine 22:25-Heimniederlage gegen den TuS Lintfort. Ein wesentlicher Grund dafür sind die vielen Verletzungen, die die Gäste plagen. Mit Saskia Putzke, Aylin Bok, Kerstin Foth, Carolin Tuc und Inesa Verbovik fallen gleich fünf Spielerinnen längerfristig aus.

Allerdings warnt HCR-Trainer Frank Mühlner vor dem kommenden Gegner: "Wenn man sich die Ergebnisse ansieht, fällt auf, dass Herrenberg nicht so schlecht ist, wie es vielleicht den Anschein hat. Sie haben einfach gerade einen Durchhänger, wie wir ihn auch schon hatten. Mit Sicherheit haben sie die Pause genutzt, um ihren Neuzugang Jurate Zilinskaite noch besser in das Team zu integrieren." Beste Werferin der Mannschaft von Trainer Mike Leibssle ist die deutsche U18-Nationalspielerin Lea Neubrander (96/33 Tore). Dahinter rangiert Rechtsaußen Lisa Gebhard mit 50/9 Toren.


Seitdem die SG H2Ku Herrenberg zur Saison 2014/15 aufgestiegen ist, gab es sechs Duelle mit den Rödertalbienen. Der HCR verlor davon ein Spiel und konnte zwei Siege einfahren. Schon drei Partien zwischen beiden Mannschaften endeten ohne Sieger.

Der HC Rödertal konnte die letzten beiden Spiele vor dem Jahreswechsel siegreich gestalten. Allerdings hatten die Bienen mit ihren Gegnerinnen mehr Probleme als erwartet. Mühlner dazu: "Es stimmt, dass wir uns derzeit im Angriff zu viele technische Fehler erlauben. Dadurch machen wir uns das Leben selbst unnötig schwer. In den vergangenen drei Wochen haben wir jedoch gut daran gearbeitet. Wir freuen uns auf das erste Heimspiel in 2019." Bis auf Thilde Boesen und Julia Mauksch hat sich der gesamte Kader zum Trainingsbeginn an Neujahr fit zurück gemeldet.