05.01.2019 12:22 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

"Wir wollen weiter nachlegen" Werder empfängt Zwickau im ersten Spiel 2019

Dominic ButtigDominic Buttig
Quelle: Werder
Das neue Jahr startet für die Handballerinnen des SV Werder Bremen mit einem Heimspiel. Am Samstag, 05.01.2019 sind die grün-weißen Handballerinnen um 19.30 Uhr gegen den BSV Sachsen Zwickau in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle gefordert.

Mit Zwickau wartet eine kleine Wundertüte auf die Bremerinnen, denn nach der 29:36-Niederlage des BSV am 15.12.2018 gegen den VfL Waiblingen trennten sich die Sächsinnen von ihrem Trainer Rüdiger Bones. Gegen Bremen wird Corina Cupcea die Gäste betreuen, bevor Norman Rentsch ab dem 08.01.2019 als Trainer in Zwickau einsteigt. "Wir wissen, dass ein Trainerwechsel befreiend wirken kann, es wird dadurch sicherlich nicht leichter", so Werder-Trainer Dominic Buttig vor dem Duell gegen Zwickau.

Für Buttig wird es das erste Spiel als Cheftrainer des SV Werder sein. Nach der Trennung von Maximilian Busch im November, hatte Buttig das Team interimsweise übernommen und mit Siegen in Nürtingen und gegen Mainz die Verantwortlichen der Handball Abteilung des SV Werder überzeugt, der richtige Mann für die kommenden Aufgaben zu sein.


Die Werder-Handballerinnen konnten die letzten beiden Heimspiele für sich entscheiden und wollen die Serie nun ausbauen: "Wir wollen natürlich weiter nachlegen und mit einem Heimsieg ins neue Jahr starten", gibt Buttig ganz klar die Marschroute für das Spiel vor, er weiß aber auch, dass es kein Selbstläufer wird: "In der letzten Saison konnte Zwickau das Spiel in Bremen für sich entscheiden, ich denke sie werden taktisch ein wenig was ändern und versuchen zu den Mitteln zurückzukehren mit denen sie in der letzten Saison eine starke Rückrunde gespielt haben." In der Rückrunde der letzten Saison und dem 30:28-Erfolg in Bremen war auch Cupcea als Trainerin eingesprungen und führte das Team von einem Abstiegsplatz am Ende auf den siebten Tabellenplatz.

"Bei Werder sind alle Spielerinnen fit und gut erholt aus der kurzen Weihnachtspause zurückgekehrt, so dürfen sich die Zuschauer auf ein spannendes Spiel unter besten Voraussetzungen in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle freuen", schreibt der Verein in seiner Pressemitteilung.

"Man darf nicht erwarten, dass schon im ersten Spiel jetzt von null auf hundert alles funktioniert", warnt BSV-Trainerin Corina Cupcea. "Unsere Mannschaft hat Potenzial. Ich habe immer gesagt, sie kann mehr als sie zeigt. Aber das ist ein Prozess. Wir haben genug Zeit vor uns."

"Wir fahren nach Bremen, um alles herauszuholen, was möglich ist. Wenn es zu Punkten reichen würde, wäre es schön", erklärt Corina Cupcea. Sie weiß zwar wie das geht, am 10. März 2018 hat sie mit dem BSV Sachsen bei Werder mit 30:28 gewonnen, doch es wird sehr schwer-ist sie sich sicher.