27.12.2018 08:20 Uhr - 1. Bundesliga - PM NSU, red

Neckarsulm vor schwerem Auswärtsspiel in Bietigheim: "Müssen als Team auftreten"

Neckarsulm freut sich, dass es in der Liga weitergehtNeckarsulm freut sich, dass es in der Liga weitergeht
Quelle: NSU
Mehr als fünf Wochen ist das letzte Spiel in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) für die Neckarsulmer Sport-Union bereits vorbei. Mit zwei Heimsiegen gegen Blomberg-Lippe und Oldenburg sammelte die Mannschaft von Trainer Pascal Morgant die ersten Pluspunkte der Saison ein und verabschiedete sich mit einer positiven Stimmung in die Pause. Mit dem Derby gegen die SG BBM Bietigheim startet die zweite, deutlich längere Saisonhälfte am Donnerstagabend (19 Uhr) direkt wieder mit einem schweren Kracher.

Die SG BBM kämpft nach der verpassten Meisterschaft in der Vorsaison wieder um den Titel im deutschen Frauenhandball. Neben Kim Naidzinavicius (Knieverletzung) wird die SG auch auf Rechtsaußen Daniela Gustin verzichten müssen, die sich bei der EM das Kreuzband gerissen hat. "Trotzdem gilt als Tabellenzweiter ohne Punktverlust als klarer Favorit", betonen die Gäste aus Neckarsulm in ihrem Vorbericht.

Die NSU konnte nach kurzer Pause im Gegensatz zu Bietigheim, das neun Spielerinnen abstellte, nahezu komplett trainieren und musste bis Anfang Dezember lediglich auf Irene Espinola Perez verzichten, die mit der spanischen Nationalmannschaft unterwegs war. In einem Trainingslager in Amsterdam sowie mehren Testspielen in Korntal und beim Stadtwerk-Cup in St. Gallen konzentrierten sich die Neckarsulmerinnen vor allem auf die Taktikarbeit.

Das Team von Pascal Morgant ist nun wie es im Vorbericht heißt, "froh, wieder in den regulären Spielbetrieb starten zu können." Eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte wird es für Neckarsulms Torhüterin Nicole Roth werden. Die 23-Jährige war in der vergangenen Saison Teil des Bietigheimer Torhütertrios.

"Wir haben in den vergangenen Wochen einige Einheiten in die Taktik investiert und gemeinsam viel Zeit verbracht", erklärte Trainer Morgant. "Natürlich ist es von Vorteil, wenn der Großteil der Mannschaft in der Wintervorbereitung an Bord ist."

Man könne aber, so der NSU-Coach weiter, "davon ausgehen, dass Bietigheim nach der langen Pause in der heimischen MHP Arena voll motiviert sein wird und die Zuschauer mit schnellem Tempohandball begeistern möchte. Wir müssen jetzt unbedingt wieder in die richtige Stimmung kommen und weiterhin selbstbewusst und als Team auftreten, damit wir in Ludwigsburg dagegenhalten können."

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