17.06.2007 17:57 Uhr - Jugend/Juniorinnen - Christian Stein - hbvf.de

Remis und Niederlage gegen Dänemark für DHB-Juniorinnen

Franziska Mietzner traf per Siebenmeter zum 31:31Franziska Mietzner traf per Siebenmeter zum 31:31
Quelle: Tim Oliver Kalle
Die von Dirk Leun und Monika Ludmilova betreute deutsche Juniorinnenauswahl hat im Vergleich mit Welt- und Europameister Dänemark ein respektables 31:31 (16:14) Unentschieden erreicht. Vor 775 Zuschauern in Owschlag erzielte Franziska Mietzner vom Frankfurter HC sieben Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleichstreffer. Das zweite Duell verlor die DHB-Auswahl dann allerdings deutlich mit 25:36.

Bei dem Testspiel für die U-19 EM, die vom 10.-19. August in der Türkei stattfindet, musste Leun auf insgesamt fünf Spielerinnen verzichten, darunter auch die Leipzigerin Susann Müller, die sich beim Nationalmannschaftslehrgang der A-Auswahl einen Mittelhandbruch der linken Wurfhand zuzog. Darüberhinaus fehlten auch Maria Bohle, Melanie Herrmann, Julia Plöger und Nadja Nadgornaja.

Nach dem Spiel zog Leun ein positives Fazit: „Wir sind absolut zufrieden mit dem Ergebnis. Wenn wir die kleinen dummen Fehler minimiert hätten, wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Dänemark war genau der richtige Gegner, um an unsere Grenzen gehen zu müssen.“

Die DHB-Auswahl fand gut in die Partie und führte durchgehend. Erst eine offensivere Abwehrformation der Däninnen drehte die Partie Mitte der zweiten Halbzeit. Nach dem 26:28 gelang Deutschland aber durch die Leverkusenerin Annika Busch und Lokalmatadorin Lone Fischer noch einmal die erneute Führung zum 29:28. Das Spiel blieb bis zum Ende ausgeglichen und endete mit einem leistungsgerechten Remis.

Beim heutigen zweiten Vergleich im dänischen Kruså setzte es dann jedoch eine vergleichsweise deutliche 25:36 (13:16) Niederlage. „Wir haben uns im zweiten Spiel ganz bewusst vorgenommen, das Tempo der Däninnen voll mitzugehen, um zu sehen, wo unsere Grenzen liegen“, so Leun.

Im ersten Durchgang konnte die DHB-Auswahl das Spiel lange Zeit ausgeglichen gestalten und lag zur Pause mit lediglich drei Toren zurück. Nach dem Seitenwechsel folgte dann aber der Einbruch, so dass die Niederlage auch in der Höhe verdient war.

„Das Remis im ersten Vergleich war eher überraschend. Diese Niederlage gegen einen der Top-Favoriten der EM wirft uns nicht um. Wir müssen aus diesem Spiel die Lehren für die weitere Vorbereitung ziehen. Insgesamt haben der Lehrgang in Owschlag und die beiden Länderspiele die Mannschaft wieder einen Schritt nach vorn gebracht“, so Leun in seinem Fazit über die beiden Partien.

Deutschland – Dänemark 31:31 (16:14)

Deutschland: Monz, Nagel;
Mietzner 6/4, Fischer 4, Gubernatis 4/2, Eickhoff 3, Zapf 3, Garcia-Almendaris 2, Wenzl 2, Artschwager 2, Busch 2, Uhlig 1, Lauenroth 1, Urbannek 1, Kramer, Hetmanek

Dänemark:
Jørgensen 8, Augustesen 6, Aalling 5, Kristiansen 4, Sørensen 4, Lyksborg 3, Rasmussen 1

Dänemark – Deutschland 35:26 (16:13)

Deutschland: Glaser, Monz;
Mietzner 5/3, Fischer 4, Hetmanek 3, Wenzl 3, Eickhoff 2, Uhlig 3, Urbannek 2, Artschwager 1, Zapf 1, Garcia-Almendaris 1, Gubernatis 1, Lauenroth, Kramer, Busch

Dänemark:
Augustesen 7, Jørgensen 6, Kristiansen 6, Thorsgaard 4, Lyksborg 4, Dalby 3, Aalling 2, Rasmussen 1, Kelså 1, Østergaard 1