17.12.2018 20:11 Uhr - 2. Bundesliga - Frank Moser, VfL Waiblingen Handball e. V.

VfL Waiblingen mit Tempohandball zum erfolgreichem Jahresabschluss in Zwickau

Steuerte in Zwickau 4 Tore vom Kreis zum Auswärtssieg des VfL Waiblingen bei: Jasmin DirmaierSteuerte in Zwickau 4 Tore vom Kreis zum Auswärtssieg des VfL Waiblingen bei: Jasmin Dirmaier
Quelle: VfL
Im letzten Spiel des Jahres kehrte der VfL Waiblingen mit einem klaren 36:29-Auswärtserfolg vom BSV Sachsen Zwickau zurück. Die Waiblingerinnen hatten in Zwickau lediglich einige Minuten Anlaufschwierigkeiten, kauften aber in der Folge durch ihr Tempospiel dem Gastgeber den Schneid ab und hatten die Partie schon mit der 20:13-Halbzeitführung entschieden.

Knapp 400 Anhänger des abstiegsbedrohten Gastgebers sorgten in der Sporthalle Zwickau-Neuplanitz für ordentlich Stimmung. Waiblingen fand zunächst nur schleppend ins Spiel und musste den 0:2-Rückstand hinnehmen. Doch schon bald nahmen die Gäste ihren Spielrhythmus auf. Bis zum 5:5 (10. Minute) hielt Zwickau die Begegnung noch offen.

Dann jedoch spielte der VfL seine Stärken aus: die aufmerksam-aggressive Abwehr vor der ebenfalls gut diponierten Laura Waldenmaier im Waiblinger Kasten fischte sich zunehmend Bälle heraus oder antizipierte die Wurfbilder der Gastgeberinnen hervorragend. Und dann ging die Post nach vorne blitzschnell ab - diesem Tempo konnte Zwickau micht folgen. Die Gäste aus Württemberg warfen durch einen 7:0-Lauf in nur sieben Minuten die 12:5-Führung heraus. Bis zum Halbzeitpfiff war es dann wieder ein ausgeglicheneres Spiel, in dem der VfL jedoch von allen Positionen aus gefährlich blieb. Die Waiblinger "Tiger Girls" hielten Zwickau bis zur 20:13-Pausenführung immer auf mindestens sechs Tore Abstand.

Der BSV versuchte nach Wiederbeginn durch die Umstellung der Abwehr auf 5:1 dem Spiel eine Wende zu geben. Das hatte dem VfL eine Woche zuvor nach einer Fünf-Tore-Führung gegen Beyeröhde überhaupt nicht geschmeckt. Doch in Zwickau bereitete dies den Waiblingerinnen keine Probleme. Die Gäste wollten beim BSV erst gar keine Hoffnungen mehr aufkommen lassen und blieben konzentriert auf allen Positionen, auch vom Sieben-Meter-Strich: Monika Odrowska verwandelte alle vier Strafwürfe sicher.

Waiblingen baute die Führung bis zur 41. Minute auf 28:17 aus. Spätestens hier war die Entscheidung gefallen. VfL-Trainer Nicolaj Andersson nutzte die Möglichkeit, vermehrt Auswechslungen vorzunehmen und Neues auszuprobieren. Das nahm zwar dem Waiblinger Spiel etwas den Rhythmus und die letzte Konsequenz beim Torabschluss. Doch auch wenn Zwickau kämpfte und bis auf maximal fünf Tore herankam, hatte der VfL das Spiel fest im Griff.

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