17.12.2018 19:45 Uhr - 2. Bundesliga - PM Vereine, red

Mainz 05 siegt zu Hause gegen Berlin

Der 1. FSV Mainz 05 bleibt erfolgreich.Der 1. FSV Mainz 05 bleibt erfolgreich.
Quelle: Axel Kretschmer - Handball Mainz 05
Der Favorit hat sich vor heimischer Kulisse durchgesetzt. Die Spreefüxxe Berlin konnten derweil bei ihrer letzten Auswärtsreise 2018 keine Punkte erzielen. Der 1. FSV Mainz 05 gewann mit 33:28. Während bei den Gästen Vanessa Magg mit elf Treffern herausragte, verteilten sich die Treffer auf Mainzer Seite viel ausgeglichener, vier Spielerinnen erzielten mindestens fünf Tore. Hanne van Rossum war mit sieben Treffern am erfolgreichsten.

Dabei starteten die Spreefüxxe trotz der langen Fahrt gut in die Partie. Anna Blödorn und Paula Förster brachten die Berlinerinnen mit 0:2 in Führung. Die Gastgeberinnen erholten sich davon schnell und gingen durch einen 4:0-Lauf mit 4:2 in Front.

Von nun an war es eine enge Partie. Die Spreefüxxe zeigten insgesamt eine kämpferische Leistung, konnten sich letztendlich wieder nur eine schlechte Chancenausbeute vorwerfen. Diese wurden von den Mainzerinnen eiskalt mit Tempogegenstößen bestraft. Zur Halbzeit hatte man bereits 18 Gegentreffer hinnehmen müssen, selbst hatte man 13 erzielt.

In der zweiten Hälfte änderte sich nicht mehr viel. Mainz konnte den Abstand stets auf 4-6 Treffer aufrecht erhalten, sodass die Spreefüxxe auch mit viel Willen nicht mehr näher herankamen. Am Ende gab es für die Berlinerinnen die vierte Auswärtsniederlage der Saison.

Das Fazit des Mainzer Trainers Thomas Zeitz war entsprechend sachlich und doch versöhnlich wegen der zwei gewonnenen Punkte: "Es war kein schönes Spiel heute, aber die zwei Punkte waren Pflicht. Und obwohl wir heute keine Defensiv-Leistung zeigten und auch im Angriff immer mal wieder Hänger drin hatten, haben wir das Spiel sicher nach Hause gefahren. Das hatte oberste Priorität und deswegen reicht mir das zum versöhnlichen Abschluss des Jahres 2018. Wir haben Platz 4 verteidigt und mit fünf Punkten Abstand Platz 2 und 3 nach Minuspunkten im Blick. Jetzt ist erstmal wohl verdiente Weihnachtspause zum Köpfe freikriegen und dann wollen wir ab dem 02.01.2019 wieder voll angreifen."

Spreefüxxe-Trainer Miranda Gonzalo fand nach der Partie trotzdem positive Worte: "Ich bin trotz der Niederlage stolz auf meine Mannschaft. Es ist nach wie vor eine positive Entwicklung der Mannschaft zu sehen. Dennoch sind wir noch nicht konstant genug in unserer Leistung, um Mannschaften wie Mainz zu schlagen. Wir haben starke Phasen, aber auch immer noch zu viele Phasen mit vielen Fehlern und schlechten Abschlüssen."

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